Geräteinfos

>> Wird laufend aktualisiert! <<

Immer wieder kommen Fragen auf, welche Küchengeräte in der Rohkostküche notwendig sind und welche überhaupt nötig. Auch die Frage, welchen Mixer, welches Dörrgerät etc. der „Beste“ ist, wird oft diskutiert. Aus den Erfahrungen von vielen verschiedenen Mitgliedern der Rohkostgruppe, habe ich folgende Empfehlungen zusammengestellt.
Ganz zum Schluss kommt mein persönliches Fazit „Wenn ich nur 2 Geräte wählen dürfte..“.

Für die kreative Rohkostküche, in der es auch manche Gourmetgerichte geben darf, sind zusätzliche Geräte sehr hilfreich.

 

MIXER

IMG_2610

>>> Mit einem leistungsstarken Mixer oder Blender können Smoothies, Torten, Cremes hergestellt werden. Je nachdem wie oft man so etwas machen möchte, reicht auch ein Pürierstab oder der praktische, kleine „PersonalBlender“. Bei häufigem oder täglichem Gebrauch, lohnt es sich allerdings in einen starken Mixer zu investieren, vor allem, wenn (grüne) Smoothies beliebt sind. Empfehlenswerte Mixer sind:

„Vitamix“
Der Vitamix ist wohl der mittlerweile bekannteste und beliebteste (Hochleistungs)Mixer. Er hat eine hohe Umdrehungszahl (37000U/min) und viel Power (1200) und lange Garantie. Daher eignet er sich super für sehr feine grüne Smoothies und cremige Sossen und ähnliches. Die meisten, die den Vitamix haben, wollen ihn nicht mehr hergeben. Allerdings gab es auch schon Berichte, dass der Vitamix bei zu dicken Speisen (wie bspw. Eisherstellung) gestreikt hat und die Sicherung rausgehauen hat. Den Vitamix gibt es in 4 verschiedenen Farben und er wiegt 7kg. Der Preis liegt je nach Modell zwischen 625€ und 859€.

„Vitamaster“ Der neue gepimte Supermixer und dann noch für nur 279-329 €!!

„Bianco“ > mein Tip!
Der Bianco, relativ neu auf dem Markt, beginnt dem beliebten Vitamix eine echte Konkurenz zu machen. Es steigen sogar manche vom Vitamix auf den Bianco um. Der Bianco kommt von einer deutschen Firma, hat ein schönes Design, grosse Farbauswahl, mehr Power als der Viatmix (1680Watt) aber weniger Umdrehungen (3200U/min) und ist mit 5kg leichter. Das einfachste Modell liegt preislich bei 299€ und geht bis zu 599€ beim Bianco puro. Ist also preislich auch günstiger als der Vitamix.
Wenn ich mir nun nochmal einen Mixer kaufen würde (was ich bald tue 😉 ), wäre es der Bianco.

„Omniblend“
Der Omniblend ist auch sehr beliebt. Er sieht optisch dem Viatmix sehr ähnlich und ist auch von der Leistung her super. Zusätzlich hat er BPA-freie Mixbehälter. Der Preis liegt bei 269€! Er hat „nur“ 5 Jahre Garantie, aber auch danach werden Reperaturen und Ersatzteillieferungen angeboten.

„Revoblend“
Der Revoblend ist in zwei verschiedenen Stärken lieferbar. Er hat an seinen S-Messern Sägen, wie bei einem Brotmesser und für ihn wird daher geworben, dass er leichter und besser Mixgut und bspw. Pflanzenfasern aufschliessen kann. Er eignet sich für alles: von Smoothies über Eiscreme und Nussmischungen. Besitzer des Revoblends sind sehr zufrieden.
Bei zu festen Massen ist aber auch schon die Sicherung rausgesprungen und in meinem Fall gab es einen Riss im unteren Teil des Aufsatzes. Diese Becher werden aber problemlos ersetzt. In meinem Fall hat es sogar einmal die Messer rausgedreht. Dies kam anscheinend noch nie vor und wurde auch sofort ersetzt.
Der Revoblend hat 10 Jahre Garantie, 30000U/min, 1500Watt, einen grossen, praktischen Becher, ist leiser als der Viatmix und liegt preislich zwischen 415-499€.

„Power Smoother“
Über den Power Smoother habe ich noch nicht so viele Berichte bekommen, aber diejenigen die ihn nutzen sind enorm zufrieden. Es heisst, er sei ähnlich dem Vitamix, aber ist mit seinen 297€ viel günstiger!

„Personal Blender“ > Mein Tip!
Der Personalblender ist kein wirklicher Hochleistungsmixer, ist aber auch zusätzlich zu einem grossen Mixer sehr zu empfehlen. Er eignet sich hervorragend um ihn auf Reisen mitzunehmen oder auch einfach daheim für kleinere Mengen an Sossen, Dips und Smoothies . Er wird mit mehreren Mixbehältern, passenden Deckeln und zwei verschiedenen Schneidemessern geliefert. Top Tip!! Neu gibt es auch passende Glasbehälter die man als Mixbehälter nehmen kann!
Der Personal Blender ist klein (1,2 kg) und fein (leichte Reinigung, praktische, leichte Handhabe) und ist mit seinen knapp 100€ auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Seine technische Leistung (230V/50Hz) lässt ihn viel bewältigen, aber eben nicht alles, was die „grossen“ Mixer können.

„Klarstein“
Ein sehr günstiger und von den Besitzern geliebter Mixer! Sehr zu empfehlen bei kleinem Geldbeutel! Super Preis-Leistungsverhältnis! Leistung fast! so gut wie bei einem Viatmix und dies bei fast einem viertel vom Preis!

Weitere Mixer und Zubehör, sowie ein Vergleichsvideo findet ihr hier in dem tollen Shop „Grüne Perlen“: HIER!

 

ENTSAFTER

P1100783
>>> Ein weiteres sehr praktisches Gerät ist der Entsafter. Es gibt Entsafter, die zusätzlich die Möglichkeit anbieten, Eis, Teige und Cremes herzustellen. Solche Multifunktionalen Entsafter sind beispielsweise der Greenstar und Oscar.
Bei der Auswahl eines Entsafters ist es wichtig, darauf zu achten, dass er mit einem „Schnecke“, ähnlich einem Fleischwolfarbeitet und nicht mit der Zentrifuge. Durch die Zentrifuge wird sehr viel Sauerstoff in das Saftgut geschleudert und es oxidiert schnell und verliert dabei viele Vitamine.

„Greenstar“  Der Greenstar arbeitet mit 2 Edelstahl-Schnecken und begeistert durch seine energetisch sanfte Art des Entsaftens, die grosse Saftausbeute und die Möglichkeit, auch Gräser und Blätter gut zu entsaften. Im eigenen Gebrauch war ich vor allem begeistert durch das gute Entsaften von harten Zutaten und Blattgrün. Weniger gut empfand ich das enstaften von weichen Zutaten (Erdbeeren, Birnen, weiche Äpfel). Einige empfinden den Greenstar als etwas mühsam zu reinigen. Dennoch einer der besten Entsafter meiner Meinung nach! Nachteil: eher etwas gross und sperrig.
Hurom Slow Juicer >Mein Tip!
Der Hurom kommt bei mir an zweiter Stelle nach dem Greenstar. Er entsaftet sehr schonend, leise und mit sehr guter Saftausbeute. Zusätzlich punktet er mit der Möglichkeit auch Gräser/Blätter zu entsaften, sogar weiche Zutaten wie Bananen, Erdbeeren o.ä. und begeistert mit dem schicken Design. Beim Vergleichstesten von den „Grünen Perlen“ war der Hurom Testsieger!
Hurom Chef
„Kuvings“ Mein Tip! Sehr guter Entsafter mit guter Saftausbeute, trockenem Trester und vor allem ein guter Pluspunkt: grosse Öffnung um Obst/Gemüse einzufüllen. Sehr einfache Handhabe. Nochmal günstiger als der Hurom Slow Juicer.
„Sana“ Guter, horizontaler Entsfater, mit trockenem Trester und guter Saftausbeute.
„Z-Star“ Handpresse: Ein richtig toller Entsafter, der noch mit der eigenen Muskelkraft betrieben werden muss und der sich damit auch perfekt für Reisen eignet, oder wenn man an Orten ist, wo es keinen Strom gibt, ist die Z-Star Saftpresse. Mit ihr kann man auch Gräser und Blätter gut entsaften. Sie ist somit die günstigste Saftpresse und man bleibt nicht nur fit sondern auch unabhängig vom Strom damit.

 

SPIRALSCHNEIDER

spiralite_spaghetti
>>> Um die beliebten Gemüsespaghettis herzustellen benötigt man einen Spiralschneider oder zumindest einen Julienneschneider.

„Lurchi Spiralschneider“ Dabei empfehle ich einen Spiralschneider, bei dem man von oben und nicht von der Seite dreht. Bei härteren Gemüsen geht das viel besser, wenn man einen gewissen Druck von oben geben kann.

„Julienne-Schneider“ sind super für kleinere Mengen und auch gut zum mitnehmen.

„Gemüsespitzer“ von GEFU sind super um unförmiges Gemüse, welches im Spiralschneider nicht gut greift, zu spiralisieren. Weiterer Vorteil: klein, preiswert und handlich. Nachteil: es kann das Gemüse nicht vollständig aufbrauchen und es bleibt ein kleiner Rest übrig (den man in der Hand hält zum spitzen).

 

DÖRRGERÄTE

aepfel-gedoerrt
>>> Dörrgeräte ermöglichen Obst zu trocknen und somit länger haltbar zu machen, sowie diverse „erwärmte“ Rohgerichte und allen voran Brote und Cracker herzustellen.

♣ „Sedona“ Ist stufenlos einstellbar und hat eine horizontale Trocknung/Lüftung. Arbeitet viel leiser wie der Excalibur. Hat einige extra Einstellungen wie z.B. „Flüster-Betrieb“ für noch ruhigeren Betrieb in der Nacht. Schöne Optik und Glasfenster, damit man sein Dörrgut „beobachten“ kann 😉 .

 „Stöckli“ ist klein und das preiswerteste Model. Für Rohfreunde, die selten etwas dörren und keine grossen Mengen empfehlenswert.

♣ „Excalibur“ hat viel Stauraum und stufenlos einstellbar. Schon öfters wurde gemeldet, dass die Temperaturen stark schwanken und selbst bei der Einstellung 35° viel höhere (nicht mehr rohe) Temperaturen erreicht werden. Zudem empfinde ich ihn als recht laut. Vorteil: es gibt auch kleine Geräte mit nur 5 Einschüben. Er trocknet recht gleichmässig, auch wenn es ganz voll ist.

 

KÜCHENMASCHINE / FOOD PROCESSOR

how_to_make_almond_butter_15_min
>>> In meiner Küche unersetzbar und häufig im Einsatz ist die Küchenmaschine. Damit können selber Nussmuse, Crackerteige, Eis, feuchte Teigmischungen und vieles mehr hergestellt werden. Selbst sehr günstige Maschinen erfüllen meist sehr gut ihren Zweck.

♣ „Kenwood Food Processor“

♣ „Philips Food Processor“  Sehr viele Zusatzfunktionen und Extra-Teile. Neben dem S-Schneidemesser gibt es jegliche Aufsätze zum raspeln, rühren und schneiden und bei manchen Modellen Extras wie einen Mixbehälter und Entsafterfunktion (welchen ich aber nicht empfehle, da keine gute schonende Entsafttechnik)

♣ „Cuisinart“ Food Processor sind edel, vielseitig und auch etwas teurer als einfachere Varianten. Aber wollen von ihren Besitzern nicht wieder hergegeben werden. Arbeiten sehr gut. Keine unötigen Extras.

 

WASSERFILTER

Wasser1-990x280
>>> Nicht unbedingt notwendig für die Rohkostküche, aber sehr zu empfehlen für eine gesundheitsbewusste Ernährung sind Wasserfilter. Wer keine gute Quelle in der Nähe hat und auf belastetes Leitungswasser verzichten möchte, hat mit einem Filtersystem die Möglichkeit sich auf Dauer kostengünstig und ohne „Kisten zu schleppen“ wunderbar weiches und reines Wasser herzustellen.
Wasserfilter ist nicht gleich Wasserfilter und arbeiten mit unterschiedlichen Systemen. So gibt es Systeme, die auf Dampfdestillation, Umkehrosmose oder auch als Tischfilter mit Aktivkohle filtern.

Acala Quell Tischwasserfilter ist mein neuer Tischwasserfilter und ich bin damit sehr zufrieden. Ich brauche momentan keinen Stromanschluss mehr, keinen Wasseranschluss (wie für Osmoseanlagen), hab lecker schmeckendes, basisches und energetisch aufgewertetes Wasser. Mein neuer Top Tip!

„WaterWise Destilliergerät“

♣  „Megahome Destilliergerät“

„Aqua Eco5 Umkehrosmose“

 „5 Stufen Umkehrosmoseanlage“

♣ „ECAIA Filterkaraffe“ als mobiler Tischfilter

♣ Weitere Osmosefilter-Anlagen

 

 

 

Nun meine persönliche Empfehlung: Wenn ich nur 2 Geräte wählen dürfte, würde ich einen Entsafter nehmen und zwar den Personal Blender. Dies deshalb, weil mit dem Personal Blender so vieles hergestellt werden kann (einfach nicht in 2 Liter-Mengen) und man für grössere Mengen auch mal nacheinander mixen kann. 
Mit dem Personal Blender kann man Smoothies machen, Nüsse und anderes fein mahlen (es gibt 2 Aufsätze), Tortencremes, Salatsossen (verwende ich sehr oft), Dips und Cremes. Er ist klein, handlich und hat mehrere Aufsätze. Eignet sich auch sehr gut zum Reisen.
Den Entsafter (Greenstar oder den einfacheren, günstigeren Oscar oder Kuvings) würde ich deshalb wählen, weil ich (grüne) Säfte den grünen Smoothies vorziehe. Entsaften sich für mich energetisch besser anfühlt als mixen und mit einem Entsafter, welcher mit einer „Schnecken“walze arbeitet auch vieles anderes ausser Säfte hergestellt werden kann, wie z.B Eis, Teige (z.B. Datteln, Nussmischungen), Sahne (aus reifen Kokosnüssen).. es funktioniert ähnlich wie ein Fleischwolf. 
Mit diesen zwei Geräten kann man meiner Meinung nach sehr viel machen und hat dann noch verhältnismässig wenig in der Küche rumstehen. Für meinen Bedarf reicht es, aber trotzdem hab ich alle anderen Geräte auch 😀

 

 Alle-Mixer_plus_logo_plus-alle

 

 

11 thoughts on “Geräteinfos

  1. Sabine

    Liebe Lena, danke für die vielen Infos, immer wieder interessant zu lesen.
    Eine Frage/Bitte zum Wasserfilter: meinst du den Acala Quell SWING (der so aussieht wie eine Wasserkaraffe) oder das andere Modell Acala Quell SMART oder LUNA? Oder bin ich zu blöd und es immer das gleiche System, nur in anderen Größen???

    • Liebe Sabine, ja, die verschiedenen Namen bezeichnen das selbe Produkt, nur in unterschiedlichen Grössen bzw Formen. Der kleine Tischfilter gibt es in der geschwungenen Form Swing und in der eckigeren Form „one“. Der grosse Tischfilter Smart ist einfach eine Variante für mehr Wasserinhalt und nicht transportabel wie die anderen beiden. Liebe Grüsse, Lena

  2. Armin

    Hallo,
    tolle Seite!
    Ich hab den Bio Sec Dörrer. Funktioniert super, diverse Programme, auch ein Rohkost Programm. Temperatur stimmt ziemlich exakt, das Basismodell gibts ab 220 Euro.
    Dann hab ich noch so eine Art elektrisch- Keilriemen betriebener Stein Mörser/Walze aus Indien, zwei Granitstein-Rollen welche auf ner Granitsteinplatte in einem Edelstahlzylinder alles kleinwalzen was man reingibt. Mache damit Nussmuse, Schokolade von der Bohne weg, Senf, Hummus uvm…. Lg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.