Fenchelsalat mit Minze und Tomate

Es ist bekannt: Gutes braucht nicht unbedingt kompliziert zu sein und aus vielen Zutaten zu bestehen. So geht es mir auch mit diesem Fenchelsalat: lecker saftig, aromatisch, sättigend und voller ätherischer Öle, die heilsam auf unser ganzes System wirken.
Letztendlich ist dieser Salat (sofern man Fenchel mag) aber einfach nur lecker!
Unbedingt ausprobieren und in das Sommersalate-Sortiment übernehmen 🙂

Auf los gehts los:

Zutaten:
Fenchel so viel man mag, am besten möglichst zart und knackig
Ein paar Flaschentomaten (oder andere, die mehr fleischig und weniger wässrig sind)
Einige Blätter Minze
Zitronensaft
Meersalz
Einen kleinen Schwupp Olivenöl

> Den Fenchel hauchdünn hobeln. Dafür die Stile und das Grün abschneiden und dieses extra hacken, während der dicke Teil gehobelt wird. Die Flaschentomaten halbieren und in kleine Würfel schneiden. Minze in dünne Streifen schneiden, Zitrone auspressen und alle Zutaten miteinander mischen. Wenn man den Salat kurz ziehen lässt, wird er noch etwas saftiger.

Ich mach mir solch einen Fenchelsalat als Hauptspeise und nutze dafür etwa 5 Fenchel für mich (nicht die ganz grossen).

Ein leckerer und erfrischender Sommersalat.


Thailändisches Laab – roh-vegan

Wer diesen Blog ein bisschen verfolgt hat bestimmt schon bemerkt, dass ich eine Schwäche für thailändische, süd-ost-asiatische Gerichte habe. Unter anderem liegt das an der Verwendung vieler frischer Zutaten und der unglaublichen aromatischen Kräuter und Gewürze.
Wenn du ganz generell auch so ein Asia-foodie bist, diese auch mal in roh probieren willst, kann ich dir z.B. die thailändische Kokossuppe Tom Yum empfehlen, Pad Thai, abgewandelter grüner Papayasalat Som Tam, Thai Curry… oder eben dieses köstliche „Laab“, welches traditionell aus Vietnam, Nordthailand kommt und eine wahre Geschmacksexplosion auslöst. Was ich daran so lecker finde? Die hocharomatische Mischung aus 4-5 frischer Kräuter, die exotische Säure durch die Limette und die tragende und sättigende Geschmacksgrundlage, in meinem Fall aus Pilzen:

So sieht das Ganze gehäckselt aus:

Und so ist der Salat, welcher einen geschmacklich auf die Reise nach Asien mitnimmt, dann fertig:

Warum ich so gerne internationale Gerichte zubereite? Weil durch den Geschmackssinn die schönsten Erinnerungen auftauchen, die Küchen des jeweiligen Landes entführen in die Kultur und ich kann mich wie seelisch damit verbinden, was dort jeweils so lebt…und so kann man auch ohne davon zu reisen (was ich aber trotzdem mache 😀 ) bei akuter Sehnsucht und Fernweh einfach in der eigenen Küche aktiv werden und die Welt erleben.

So, und nun wieder zum „Laab“-Salat. Was mir an den Thai-Salaten auch so gefällt, ist, dass sie ganz ohne Fett/Öl auskommen. Da ich eine fettarme Ernährung mittlerweile als für mich am stimmigsten entdeckt habe, passt das sehr gut.
Vielleicht baust du ja die Kräuter wie ich selber im Garten oder dem Balkon an? Wnen nicht, empfehle ich dir, einen Besuch in einem Asialaden abzustatten und folgende Zutaten zu kaufen, die du teilweise auch immer wieder verwenden (und aus dem Gefrierfach holen) kannst:
Eine Tüte Kaffir-Limettenblätter (Gefrierfach)
Einige Zitronengrasstangen
Eine grosse Packung Thaibasilikum
Eine grosse Packung Koriandergrün
Eine Packung Minze
Limetten
Ein paar Wurzeln Galgant (kommt in anderen Gerichten vor und ist sehr gesund. Das Lieblingsgewürz der Hildegard von Bingen 😉 )
> Damit kannst du viele dieser Thaigerichte authentisch werden lassen und kannst dann auch gleich mit dem Rezept hier loslegen:

Zutaten:
200g Champignons, möglichst fest und knackig
1 grosse Hand voll Thai-Basilikum
1 grosse Hand voll Koriandergrün
2-3 Kaffirlimettenblätter
1 grosse Hand voll Minze
1 Schalotte
ein paar Cashews
2 Limetten
1 Frühlingszwiebel
2 Stängel Zitronengras
1 EL Kokosblütenzucker
1-2 EL Tamari
nach Geschmack etwas (frische) Chili (kann man aber auch ganz weglassen)

> So, für den Salat muss erstmal alles klein geschnitten werden. Die Kräuter jeweils hacken (vom Koriander auch etwas Stängel mitverwenden), die Pilze in kleine Würfel schneiden, die Schalotte in feine Scheiben.  Das Zitronengras befreit man von der äusseren, etwas härteren Schale und schneidet dann den Rest in feine Ringe.

Optional kannst du ein paar Cashews grob hacken und diese mit dazu mischen. Im Original Laab ist als eine der wichtigen Zutaten, gerösteter und gemahlener Reis dabei. Dieser macht es besonders knusprig und dient auch als „trockener“ Geschmacksträger. Entwedre nimmst du dafür etwas Reisproteinpulver, welches es auch in roh gibt oder eben die gehackt-gemahlenen Cashews.

Für die Sosse mischt du den Saft der Limetten (Achtung: die Limetten NICHT so aufschneiden und verwenden wie Zitronen, sondern grad in die andere Richtung schneiden: vom Stilansatz zum anderen Pol und sie auch in mehrere Stücke schneiden. Damit lassen sie sich besser auspressen) mit dem Kokosblütenzucker, dem Tamari und löst den Zucker darin gut auf. Dann alles mit dem Salat mischen.
Je nach dem wie gross deine Hände bei den Kräutern waren, wie saft-ergiebig die Limetten, musst du vielleicht noch etwas nachwürzen.
Wenn du es gerne scharf magst, dann schneide dir noch wenig von der roten Thaichilli mit rein.

Lass es dir schmecken und begeistere mit diesem Salat auch Sommergäste, die sich wie im Urlaub fühlen werden 🙂

Alles Liebe,
Lena

 

 


Eisenreicher Linsensprossensalat

Eisen ist gerade für Frauen besonders wichtig und trägt zu dem Gefühl „ich fühl mich fit und vital“ stark bei.
Eisen ist in vielen Wildkräutern und generell dunkelgrünen Blättern enthalten. Ich hab von vielen (roh-veganen) Freunden mitbekommen, dass sie trotz vielem Grünzeug oft eher niedrige Eisenwerte haben. Das liegt nicht nur an der Aufnahme vom Eisen, sondern auch an den (oft parallel) konsumierten Eisenhemmern. Dazu gehört bspw. Tanine in Schwarztee, Kaffee, Rotwein sowie Milchprodukte aber auch Phytate, die in (uneingeweichten) Nüssen und Samen sind, Oxalate die in Spinat, Rote Beete und Kakao vorkommen.

Förderlich dagegen ist Vitamin C welches z.B. in Paprika, Zitronen und anderen Zitrusfrüchten vorkommt (und noch vielen mehr!).
Mit diesem leckeren und sättigendem Salat wollte ich die förderlichen Wirkungen mit den harmonierenden Geschmäckern vereinen.

Die Hauptzutat Linsen (gekeimt) hat sehr viel Eisen, Petersilie auch und mit dem Paprika, der Zitrone und auch der Zwiebel kommt das Vitamin C dazu.
Wer den Salat mit noch mehr Eisen toppen möchte, kann eingeweichte, angekeimte Kürbiskerne dazu geben. Die haben nicht nur sehr viel Eisen, sondern auch Zink (gut für einen klaren Verstand 😉 und das Immunsystem).

Mein Motto ist ja aber: Lass dir schmecken, was dir gut tut und somit ist neben all der guten Wirkung, auch der Geschmack von dem Salat lecker 🙂
Viel Spass beim nachmachen.

Zutaten:

1 Tasse Linsen > einweichen und ankeimen lassen. Ergibt etwa doppelte Menge gekeimter Linsen

1 rote Paprikaschote

Einige schwarze Oliven

Etwas Zwiebel

Petersilie

2 EL Zitronensaft

Nach Bedarf etwas Olivenöl

Kristallsalz

nach Wunsch etwas Hefeflocken (B-Vitamine)

>> Die gekeimten Linsen in eine Schüssel geben, Paprika in kleine Würfelchen (so etwa in Linsengrösse) schneiden, die Oliven entkernen und klein schneiden, Zwiebel würfeln, Petersilie klein hacken und mit den restlichen Zutaten mischen. Der Salat darf ruhig etwas ziehen, dann nehmen die Linsen die Säure und geshcmäcker noch etwas an. Ist aber natürlich auch sofort startbereit zum essen 😉


Kürbis „Som Tam“ wie thailändischer Papayasalat

Wer einmal in Thailand war und dort den landestypischen Papayasalat ass oder in einem Thairestaurant dazu kam, ist meist grosser Fan von diesem Salätchen. Er ist scharf und vereint aber auch jegliche andere Aromen, die das ganze Gericht zu einem geschmacklichen Highlight werden lassen.

Der typische Salat wird aus unreifen, grünen Papayas gemacht, welche eine heilsame Wirkung haben und u.a. antiparasitär wirken. Nur bekommt man in unseren Breitengraden eher schlecht die grüne Papaya. Wenn dann findet ihr sie in Asienläden und dort auch eher teuer.

Wieso nicht also heimische, saisonale Gemüse dafür verwenden? Bisher habe ich den Papayasalatverschnitt meist aus Kohlrabi oder Zuchinis gemacht. Doch jetzt kam DIE Entdeckung, die ich euch nicht vorenthalten will: Butternutkürbis!! Der Butternut hat eine ganz ähnliche Konsistenz wie die grüne Papaya und ist geschmacklich genauso neutral. Also auch ohne den leicht kohligen Geschmack des Kohlrabis oder den typischen Zuchinigeschmack (die ja auch eine ganz andere Konsistenz hat).

Den Salat machte ich bei meinen Eltern und die ganze Familie stürzte sich darauf, weil er allen so gut schmeckte. Ich freue mich, wieder eine neue Möglichkeit für ein Kürbisgericht gefunden zu haben, denn diese hübsche orange Beere (ja, es ist eine  Beere), ist so unglaublich vielseitig!
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After Holiday Salad

Das Reisen wurde mir in die Wiege gelegt. Sprichwörtlich. Und da ich sowieso ein „Feuer“-Typ bin, brauch ich immer mal wieder Abwechslung, Bewegung und neue Inspirationen. Gerade heute bin ich wieder von einer Griechenlandreise zurück gekehrt, dem Land, welches ich schon kennenlernte, noch bevor ich laufen konnte 🙂 Bei so einer Reise in südliche Gefilde bin ich immer ganz froh über das Klima, die Natur und die süssen, reifen Früchte und vor allem das Meer.

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Regenbogensalat

 

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Sommer = Farben! Geht es euch auch so und euer Essen ist so vielfältig bunt wie sonst nie?
Mir fällt auf, dass ich momentan garnicht so viel und gerne grüne Blattsalate esse. Dafür umso lieber Gemüsefrüchte in allen Variationen und Farben!
Heute ganz simpel, ganz farbenfroh und lecker: der Regenbogensalat! Du kannst auch die Zutaten variieren, je nachdem, was du da hast. Auch jegliche (Wild)kräuter können beigemischt werden.

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Salata arabia

Seit ein paar Tagen bin ich wieder voll auf dem arabisch-libanesischem Trip (beste Grüsse hiermit an die liebe Isabel, die mich infiziert hat 🙂 ) und ich könnte jeden Tag irgendetwas arabisch angehauchtes essen. Besonders lecker und eine wunderbare Ergänzung zu einem Sommertisch ist der arabische Salat mit viel reifen Gemüsefrüchten, Zitronensaft und der wunderbaren Nana-Minze, die dem Salat den unverwechselbaren Hauch des Orients verleiht.
Im Rezept sind als Grundzutaten Gurken und Tomaten angegeben, die aber noch mit Paprika und Lattichsalat erweitert werden können. Auch Radieschen würden gut passen.
Und wer noch weitere Möglichkeiten sucht, diesen Salat zuzubereiten, bspw. in Form eines Taboulehs, der findet HIER die Variante mit gekeimten Quinoa und HIER mit geschälten Hanfsamen.

Lasst es euch schmecken!

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Bunter Frühlingssalat mit fruchtiger Sosse (ohne Fett)

Der Frühling ist da! Wie schön! Wir hatten heute einen richtig warmen Tag, den ich im Garten und auf dem Balkon verbrachte. Erbeerpflanzen wurden gesetzt, aufgeräumt und gefegt.
Auf Salat hab ich eigentlich immer Appetit, aber heute hatte ich besonders Lust auf einen bunten, fruchtigen und nährenden.

Salate sind mein täglich Brot und deshalb hab ich auch immer wieder Lust, verschiedene Sossen auszuprobieren. Da ich selber noch nicht fündig wurde, schreibe ich deshalb ein Ebook (welches fast fertig ist-juhu!) nur zu Salatsossen. 😀

So, und nun zu dem heutigen Dressing, welches ganz ohne Fett/Ölzusatz auskommt, denn Öl über den Salat ist auch nicht (immer) die Lösung 😀

Ich sag es euch, soo lecker! Es vereint ganz spezielle Geschmacksrichtungen miteinander, die ich in der Kombination so bisher noch nicht hatte.

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