Fenchelsalat mit Minze und Tomate

Es ist bekannt: Gutes braucht nicht unbedingt kompliziert zu sein und aus vielen Zutaten zu bestehen. So geht es mir auch mit diesem Fenchelsalat: lecker saftig, aromatisch, sättigend und voller ätherischer Öle, die heilsam auf unser ganzes System wirken.
Letztendlich ist dieser Salat (sofern man Fenchel mag) aber einfach nur lecker!
Unbedingt ausprobieren und in das Sommersalate-Sortiment übernehmen 🙂

Auf los gehts los:

Zutaten:
Fenchel so viel man mag, am besten möglichst zart und knackig
Ein paar Flaschentomaten (oder andere, die mehr fleischig und weniger wässrig sind)
Einige Blätter Minze
Zitronensaft
Meersalz
Einen kleinen Schwupp Olivenöl

> Den Fenchel hauchdünn hobeln. Dafür die Stile und das Grün abschneiden und dieses extra hacken, während der dicke Teil gehobelt wird. Die Flaschentomaten halbieren und in kleine Würfel schneiden. Minze in dünne Streifen schneiden, Zitrone auspressen und alle Zutaten miteinander mischen. Wenn man den Salat kurz ziehen lässt, wird er noch etwas saftiger.

Ich mach mir solch einen Fenchelsalat als Hauptspeise und nutze dafür etwa 5 Fenchel für mich (nicht die ganz grossen).

Ein leckerer und erfrischender Sommersalat.


Cremiges Eiskonfekt

Ich hab mal wieder richtig Lust gehabt auf ein Eis. In den letzten Jahren gab es dann meistens Bananen-Eiscreme, worauf ich dieses Jahr aber überhaupt keine Anziehung verspüre. Stichwort: Höre auf deinen Körper und darauf was dich anzieht und was nicht. 🙂
Da ich noch gefrorene, vorbereitete Irish-Moss-Würfel hatte und dieses ja in konventionellen Eiscremes enthalten ist, damit das Eis richtig schön cremig wird und nicht nur ein harter Klotz (dort ist es als Carragen aufgelistet), wollte ich endlich mal dieses in Eiscreme verwenden. Es war mein erster Versuch und er ist richtig gut geworden! Als Beweis müsste ich mal kurze Videos von meinem Freund machen, der dann immer die ersten Kostproben serviert bekommt 😀

Als Grundlage für das milchige Eis habe ich Cashews verwendet. Wer Cashews nicht mag, kann es mit weissem Mandelmus oder jungem Kokosfleisch probieren. In diesem Fall sind Cashews aber wirklich sehr passend.

Das Süssungsmittel (in meinem Fall Agavendicksaft) kann man natürlich auch durch ein anderes, flüssiges verwenden.

Für die Formen empfehle ich, um Eiskonfekt zu machen, die Pralinen-Silikonformen. Ich hab aufgrund unseres Umzugs diese noch irgendwo im Keller und musste daher Eiswürfelformen nehmen. Aus denen geht das Eis aber etwas schwerer raus.
Wenn ihr Eis am Stil machen wollt, gibt es dafür auch passende Silikonformen, wo man dann einen Holstil reinmachen kann oder ihr macht wie ich ein kleines Törtchen mit einem Minitortenring (8cm Durchmesser).

Also hier zum Rezept und den Zutaten:

Zutaten:
2 Tassen eingeweichte Cashews
1/4 Tasse Agavendicksaft o.ä
1/4 Tasse Kokosöl
2-3 Prisen Salz
1-2 TL Limetten- oder Zitronensaft
1/4 Tasse Irish Moss oder 3-4 Irish Moss Eiswürfel (siehe hier die Anleitung von vegan feeling)
Etwas Mandelmilch oder einfach Wasser (nur zum besseren mixen)

> Die eingeweichten Cashews mit allen restlichen Zutaten cremig mixen (dabei das Irish Moss als letztes dazu geben). Die Creme in die bereit gestellten Silikonformen geben und in das Gefrierfach stellen.

Für den Schokoladenüberzug habe ich leider keine genauen Angaben. Du kannst dafür auch fertige Ombar-Schokolade nehmen oder auch etwas probieren.
Ich habe folgendes genommen:
Einige Würfel Kakaoliquor (mitgebracht aus Kolumbien)
Einen Schluck Kokosöl
Etwas Agavendicksaft

> Alle Zutaten auf niedriger Stufe schmelzen lassen, bis es eine nicht zu dünnflüssige Schokoladensosse wird. Sie darf ruhig etwas weniger süss sein, da es als Kontrast zu der süssen „Milch“creme gut passt.

Wenn die Cashew-Eiswürfel fest gefroren sind, diese rausnehmen und in die flüssige, aber nicht heisse Schokolade tunken. Mit einer Gabel herausholen und auf die Folie eines Dörrgeräts legen (geht am besten, da es davon wieder gut ablösbar ist). Durch die kalten Würfel wird der Schokoüberzug gleich fest. Am besten nochmal einen zweiten Durchgang machen und eine zweite Schicht Schokolade drüberziehen. Das Eiskonfekt nun wieder ins Gefrierfach geben, wo man sie auch aufheben kann.

Hier ein Bild von dem Eistörtchen:

Lasst mich wissen, wie es euch geschmeckt hat 🙂

Liebe Grüsse, Lena


Zauber Kokosmus

Momentan überrollt die Erde eine Flut an Einhorn- und Regenbogenenergien und mich hat es voll erwischt 😀
Auch wenn sonst am liebsten einfache, simple, „handfeste“ Rohkostgerichte von mir bevorzugt werden, so darf es gerade bunt, bunter, am buntesten sein. Meine Liebe zur Kreativität und Kunst lasse ich da auch gerne mit einfliessen 🙂

Wer weitere, nicht 100% rohe Experimente, die auch einen ziemlichen Farbschlag abbekommen haben sehen möchte, kann meine neue Seite und die kleine Schwester von Kraftort Rohkostküche „Kraftort Veganküche“ besuchen. Da gibt es z.B. bunte Sushi, Regenbogen-Makronen, Einhorntoast und mehr (nicht alles ist in den Farbtopf gefallen 😉 ).

Aber was gibt es heute im Angebot? Den Zauber-Kokosmus-Becher! Ja bitte gerne!
So sieht er aus:

Mit ein bisschen Zauberpulver von PureRaw > Magic Blue und rote Beete Pulver verwandelt sich das selbstgemachte Kokosmus in ein schönes Geschenk, den Farbklecks in deinem Küchenschrank, in einen Hit auf der nächsten Kindergeburtstagsparty und einen lustigen Bro(h)taufstrich. Oder was fällt dir noch ein? Ach ja, Filmeabend mit Märchen und Traumländern und ein Gläschen Kokosmus zum nebenbei löffeln 😉 Also vieles ist möglich, vieles macht Spass!

Dieses Rezept ist auch ungefärbt eine gute Idee zum merken und zum Geld sparen. Es geht nämlich um selbstgemachtes Kokosmus!
Verhältnismässig ist gekauftes Kokosmus um so vieles teurer als selbst hergestelltes und noch dazu ist es frisch 🙂

Wie mach ich selber Kokosmus?

Zutaten:
mind. 2 Packungen getrocknete Kokosraspel oder Kokoschips (a 200g)
ODER du trocknest selber aus einer reifen Kokosnuss die Raspel/Chips… aber wenn du nicht gerade eine Kokosplantage hast, lohnt sich das vielleicht nicht 😉
Es ist wichtig, dass du genügend Kokosraspel nimmst, damit es später in der Maschine greifen kann.

>>> Nun kannst du entweder einen Mixer nehmen oder so wie ich, eine Küchenmaschine. Für trockene Zutaten bevorzuge ic die Küchenmaschine, da es mehr Raum gibt und es unten bei den Mixmessern nicht feststeckt und überhitzt.
Also, man nehme eine Küchenmaschine mit dem S-Messer und wrft alle Kokosraspeln rein. Dann kurze Zeit auf höchster Stufe mixen, bis aus den Raspeln „Mehl“ geworden ist. Um Nussmuse selber herzustellen, braucht es Geduld. Man muss einfach längere Zeit mixen und eventuell immer wieder vom Rand die Masse runterstreichen.
Nun also auf kleinerer Stufe weitermixen, bis nach einigen Minuten aus dem Mehl anfängt das Öl auszutreten und es eine cremigere Masse gibt. Wie erwähnt zwischendrin immer mal wieder umrühren und die Masse von den Ränderm runter streichen.
Als geschmackliche Zugabe kann man noch etwas weisses Mandelmus dazugeben, dann wird es besinders cremig und harmonisch. Ansosnten ist so erstmal das Kokosmus fertig.
Nun für das Zauber-Einhorn-Regenbogen-Mus, das Mus in so viele Teile aufteilen, wie man es färben möchte.
Ich habe zwei Farben genommen: Blau mit Hilfe von der blauen Spirulina-Alge „Magic Blue“, die es bei Pure Raw gibt und Lila von BioVegan.
Das Farbpulver einrühren und dann abwechseln löffelweise, in Gläser füllen.
Wenn die Gläser im Kühlschrank stehen und kühlt, wird das Mus fest, da das ausgetretene Kokosöl fest wird, bei niedrigen Temperaturen.

Die bunten Zauber-Mus 😉 Gläschen eignen sich auch als hübsches geschenk oder Mitbringsel. Und es mag zwar irgendwie künstlich aussehen, aber es sind nur volle Naturprodukte enthalten 🙂

Viel Spass beim nachmachen! Wenn ihr es nachmacht, teilt es doch auf instagram und Co mit dem Hashtag #Zaubermus #kraftortrohkostküche

 

Einhorn magische Grüsse,
Lena

 


Thailändisches Laab – roh-vegan

Wer diesen Blog ein bisschen verfolgt hat bestimmt schon bemerkt, dass ich eine Schwäche für thailändische, süd-ost-asiatische Gerichte habe. Unter anderem liegt das an der Verwendung vieler frischer Zutaten und der unglaublichen aromatischen Kräuter und Gewürze.
Wenn du ganz generell auch so ein Asia-foodie bist, diese auch mal in roh probieren willst, kann ich dir z.B. die thailändische Kokossuppe Tom Yum empfehlen, Pad Thai, abgewandelter grüner Papayasalat Som Tam, Thai Curry… oder eben dieses köstliche „Laab“, welches traditionell aus Vietnam, Nordthailand kommt und eine wahre Geschmacksexplosion auslöst. Was ich daran so lecker finde? Die hocharomatische Mischung aus 4-5 frischer Kräuter, die exotische Säure durch die Limette und die tragende und sättigende Geschmacksgrundlage, in meinem Fall aus Pilzen:

So sieht das Ganze gehäckselt aus:

Und so ist der Salat, welcher einen geschmacklich auf die Reise nach Asien mitnimmt, dann fertig:

Warum ich so gerne internationale Gerichte zubereite? Weil durch den Geschmackssinn die schönsten Erinnerungen auftauchen, die Küchen des jeweiligen Landes entführen in die Kultur und ich kann mich wie seelisch damit verbinden, was dort jeweils so lebt…und so kann man auch ohne davon zu reisen (was ich aber trotzdem mache 😀 ) bei akuter Sehnsucht und Fernweh einfach in der eigenen Küche aktiv werden und die Welt erleben.

So, und nun wieder zum „Laab“-Salat. Was mir an den Thai-Salaten auch so gefällt, ist, dass sie ganz ohne Fett/Öl auskommen. Da ich eine fettarme Ernährung mittlerweile als für mich am stimmigsten entdeckt habe, passt das sehr gut.
Vielleicht baust du ja die Kräuter wie ich selber im Garten oder dem Balkon an? Wnen nicht, empfehle ich dir, einen Besuch in einem Asialaden abzustatten und folgende Zutaten zu kaufen, die du teilweise auch immer wieder verwenden (und aus dem Gefrierfach holen) kannst:
Eine Tüte Kaffir-Limettenblätter (Gefrierfach)
Einige Zitronengrasstangen
Eine grosse Packung Thaibasilikum
Eine grosse Packung Koriandergrün
Eine Packung Minze
Limetten
Ein paar Wurzeln Galgant (kommt in anderen Gerichten vor und ist sehr gesund. Das Lieblingsgewürz der Hildegard von Bingen 😉 )
> Damit kannst du viele dieser Thaigerichte authentisch werden lassen und kannst dann auch gleich mit dem Rezept hier loslegen:

Zutaten:
200g Champignons, möglichst fest und knackig
1 grosse Hand voll Thai-Basilikum
1 grosse Hand voll Koriandergrün
2-3 Kaffirlimettenblätter
1 grosse Hand voll Minze
1 Schalotte
ein paar Cashews
2 Limetten
1 Frühlingszwiebel
2 Stängel Zitronengras
1 EL Kokosblütenzucker
1-2 EL Tamari
nach Geschmack etwas (frische) Chili (kann man aber auch ganz weglassen)

> So, für den Salat muss erstmal alles klein geschnitten werden. Die Kräuter jeweils hacken (vom Koriander auch etwas Stängel mitverwenden), die Pilze in kleine Würfel schneiden, die Schalotte in feine Scheiben.  Das Zitronengras befreit man von der äusseren, etwas härteren Schale und schneidet dann den Rest in feine Ringe.

Optional kannst du ein paar Cashews grob hacken und diese mit dazu mischen. Im Original Laab ist als eine der wichtigen Zutaten, gerösteter und gemahlener Reis dabei. Dieser macht es besonders knusprig und dient auch als „trockener“ Geschmacksträger. Entwedre nimmst du dafür etwas Reisproteinpulver, welches es auch in roh gibt oder eben die gehackt-gemahlenen Cashews.

Für die Sosse mischt du den Saft der Limetten (Achtung: die Limetten NICHT so aufschneiden und verwenden wie Zitronen, sondern grad in die andere Richtung schneiden: vom Stilansatz zum anderen Pol und sie auch in mehrere Stücke schneiden. Damit lassen sie sich besser auspressen) mit dem Kokosblütenzucker, dem Tamari und löst den Zucker darin gut auf. Dann alles mit dem Salat mischen.
Je nach dem wie gross deine Hände bei den Kräutern waren, wie saft-ergiebig die Limetten, musst du vielleicht noch etwas nachwürzen.
Wenn du es gerne scharf magst, dann schneide dir noch wenig von der roten Thaichilli mit rein.

Lass es dir schmecken und begeistere mit diesem Salat auch Sommergäste, die sich wie im Urlaub fühlen werden 🙂

Alles Liebe,
Lena

 

 


Eisenreicher Linsensprossensalat

Eisen ist gerade für Frauen besonders wichtig und trägt zu dem Gefühl „ich fühl mich fit und vital“ stark bei.
Eisen ist in vielen Wildkräutern und generell dunkelgrünen Blättern enthalten. Ich hab von vielen (roh-veganen) Freunden mitbekommen, dass sie trotz vielem Grünzeug oft eher niedrige Eisenwerte haben. Das liegt nicht nur an der Aufnahme vom Eisen, sondern auch an den (oft parallel) konsumierten Eisenhemmern. Dazu gehört bspw. Tanine in Schwarztee, Kaffee, Rotwein sowie Milchprodukte aber auch Phytate, die in (uneingeweichten) Nüssen und Samen sind, Oxalate die in Spinat, Rote Beete und Kakao vorkommen.

Förderlich dagegen ist Vitamin C welches z.B. in Paprika, Zitronen und anderen Zitrusfrüchten vorkommt (und noch vielen mehr!).
Mit diesem leckeren und sättigendem Salat wollte ich die förderlichen Wirkungen mit den harmonierenden Geschmäckern vereinen.

Die Hauptzutat Linsen (gekeimt) hat sehr viel Eisen, Petersilie auch und mit dem Paprika, der Zitrone und auch der Zwiebel kommt das Vitamin C dazu.
Wer den Salat mit noch mehr Eisen toppen möchte, kann eingeweichte, angekeimte Kürbiskerne dazu geben. Die haben nicht nur sehr viel Eisen, sondern auch Zink (gut für einen klaren Verstand 😉 und das Immunsystem).

Mein Motto ist ja aber: Lass dir schmecken, was dir gut tut und somit ist neben all der guten Wirkung, auch der Geschmack von dem Salat lecker 🙂
Viel Spass beim nachmachen.

Zutaten:

1 Tasse Linsen > einweichen und ankeimen lassen. Ergibt etwa doppelte Menge gekeimter Linsen

1 rote Paprikaschote

Einige schwarze Oliven

Etwas Zwiebel

Petersilie

2 EL Zitronensaft

Nach Bedarf etwas Olivenöl

Kristallsalz

nach Wunsch etwas Hefeflocken (B-Vitamine)

>> Die gekeimten Linsen in eine Schüssel geben, Paprika in kleine Würfelchen (so etwa in Linsengrösse) schneiden, die Oliven entkernen und klein schneiden, Zwiebel würfeln, Petersilie klein hacken und mit den restlichen Zutaten mischen. Der Salat darf ruhig etwas ziehen, dann nehmen die Linsen die Säure und geshcmäcker noch etwas an. Ist aber natürlich auch sofort startbereit zum essen 😉


Bestes glutenfreies Lebens-Brot

Nach einer laangen kreativen Sommerpause melde ich mich wieder mit einem Rezept zurück, welches DIE Entdeckung ist und bestimmt vielen von euch einen echten Segen in der gesunden Ernährung darstellen wird.
Ich freue mich schon sehr, diese Rezept mit euch teilen zu dürfen, welches ich von Florian Sauer, dem Rawfoodlifecoach, habe.

Es handelt sich um dieses unglaublich „authentisch“ schmeckende, nährende, sättigende und vor allem total gesunde Brot-Rezept, welches man in der Rohkostvariante sowie gebacken machen kann.
Allen denen ich dieses Brot vorgebacken habe, sind restlos begeistert und drängen schon nach der Veröffentlichung des Rezeptes 😉

Dieses Brot ist nicht nur glutenfrei, voller Enzyme und Nährstoffe, sondern auch dank des grossen Anteils an Flohsamenschalen ein echter Freund für Verdauung und Darm 🙂
Als erstes zeige ich euch die original Variante von Florian Sauer, welche wie das klassische Mischbrot schmeckt. Danach kommt noch eine abgewandelte Variante, welche an ein helles Milchbrot erinnert und super mit (roher, zuckerfreier) Marmelade schmeckt und auch bei Kindern gut ankommt.

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Fast alle Zutaten werden vorher eingeweicht und „aktiviert“ um die Keimhemmer aufzuheben und die Lebenskraft der Samen zu aktivieren. Beides fördert noch mehr die gute Verdauung und Bekömmlichkeit.

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Ja, so „echt“ sieht dieses feine Brot aus 🙂

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Köstlich mit einem rohen Aufstrich aus Sonnenblumenkernen und Tomaten, sowie Gemüse und Sonnenblumensprossen.
Alles voller Lebenskraft!

Und hier gehts nun zum original Rezept, welches gebacken oder auch in Rohkostqualität, in Scheiben geschnitten, gedörrt werden kann.
Alle Samen können vorher eingeweicht, angekeimt und wieder getrocknet werden um verwendet zu werden.

DAS FLOHSAMEN-BRO(H)T-REZEPT:

145 g Buchweizen gemahlen

65 g Mandeln gemahlen

135 g Sonnenblumenkerne

90g Leinsamen Gold gemahlen

4 EL Flohsamenschalen

2-3 EL Chiasamen

1 TL Kokosöl flüssig oder 1 TL Erdnussöl

350ml warmes Wasser

wenn nötig:

1 TL Himalaysalz  (wenn gewünscht auch weitere Gewürze)

1-2 TL Brotgewürz wie Anis, Kümmel, Koriander, Fenchel..

1 TL Süße wie Kokosblüte, Xylitol, Yacondicksaft, Apfeldicksaft, etwas Stevia oder auch kleinste Dattelstückchen mit rein.

Natürlich könnt ihr hier auch mit anderen Zutaten experimentieren. Man kann Hanfsamen verwenden, Kürbiskerne usw. Flohsamenschalen sollten immer dabei sein, damit es weich und bestreichfähig ist.

ZUBEREITUNG:

Alle trockenen Zutaten bis auf die Flohsamenschalen und Chiasamen ganz fein vermahlen in eine Schüssel geben.

Öl, Gewürz und warmes Wasser dazu geben und mit den Händen gut durchkneten.  Mit guten Gedanken und Energie füllen.

Anschließend alles auf ein Backpapier geben und beliebig Formen.

Das Ganze sollte dann mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur quellen. Es dürfen auch mehrere Stunden sein. Mein Tip sind 6 h Quellzeit.

Backofen auf 170°C vorheizen und das Brot 30 Minuten backen. Danach einmal drehen und weitere 20 Minuten backen. Fertig.

Das ist die gebackene Variante. Für die rohe einfach das geformte Brot in Scheiben schneiden und im Dörrgerät über Nacht und länger trocknen lassen.

“ Wenn ihr alle Zutaten ganz fein zermahlt, so wird es wie ein Mischbrot aus “alter Zeit“. Einfach ausprobieren und experimentieren! Das Brot ist der Hammer und naja… Bis auf das backen auch supergesund. Das Rohkosttrocknen in Scheiben ist eben noch ne Ecke besser. Wenn man dieses Brot täglich verzehrt (statt diesem „Billig-Industrie-Brot“), wird man langfristig gesünder leben, sich besser fühlen, mehr Energie verspüren, eine bessere Verdauung und einen gesunden Darm haben.“ (Florian Sauer)

Und nun kommt noch die zweite Variante welche allen schmecken wird, die keinen Buchweizen mögen und die gerne ein helles Brot essen möchten:

FLOHSAMEN-REIS-BROT

145g Reis welcher davor eingeweicht und wieder getrocknet wurde (dann lässt er sich leichter mahlen)

65g Mandeln

135g gekeimte Sonneblumenkerne

90g Leinsamen oder Chiasamen

4 EL Flohsamenschalen

1TL Kokosöl

350ml warmes Wasser oder Reismilch

1 TL Salz

ZUBEREITUNG:

In der Zubereitung genau wie beim ersten Brot verfahren, nur muss ich gestehen, dass ich es noch nicht in der gedörrten Variante probiert habe.
Meine Gäste waren sooo begeistert von dem Brot und wir haben es mit zuckerfreien, rohen Marmelade gegessen. Dafür werde ich auch mal noch ein Rezept posten.

Es ist zwar in der einen Version kein rohes Brot, aber ein super Brot für einen Übergang zu einer rohbasierten Ernährung und auch um von dem klassischen Weizen/Glutenbrot wegzukommen.

Ich bin gespannt was ihr von dem Brot haltet! Schreibt es gerne in die Kommentare 🙂


1. Online Rohkost-Kongress!

Aktuell findet der 1. Online Rohkost-Kongress im deutschsprachigen Raum statt! Endlich! Ich freue mich sehr darüber, dass mit dieser kostenlosen Veranstaltung noch mehr Menschen Zugang und Erfahrungswissen zur heilsamen Rohkost ermöglicht wird!

Der Kongress findet vom 21.6. -29.6.2016 statt und auch ich darf als Rednerin dabei sein. Ich berichte davon, wie ich schon sehr früh das erste Mal zur Rohkost kam – nämlich mit 3 Jahren, wie ich meine sehr starke Neurodermitis und diverse Allergien damit geheilt habe und wie mein Weg von der 100% Rohkost hin zu einer rohkostreichen, intuitiven Ernährungsform führte, die ich heute lebe.

Wenn auch Du betroffen bist von Allergien oder Neurodermitis, ist mein Interview vielleicht interessant für Dich. Aber auch sonst, darfst Du gerne reinschauen 😉

Weitere Themen und Fragen vom Kongress sind:

> Tipps & Tricks, wie Du Rohkost einfach und mit Spass in deinen Alltag integrierst!

> Wie Du sicher gehen kannst, dass Du immer mit ausreichend Mineralien und Vitaminen versorgt bist!

 > Wie Du damit umgehst, wenn sich Deine Freunde und Familienmitglieder anders ernähren als Du!

 > Einfache, günstige und leckere Rezeptideen!

 > Wie Du mit Heisshunger auf „normales“ Essen umgehst!

 > Wie Du herausfindest, welche Ernährungsweise für Dich am besten ist!

 > Wie Du Deine Kinder von Anfang an mit Rohkost ernährst oder ihnen diese später näher bringst!

 > Wie Du dich trotz Deines ganzen Ernährungs-Wissens nach deinem Bauchgefühl richtest!

 > Persönliche Langzeiterfahrungen und medizinisches Wissen von unseren Experten!

Hier kannst Du Dich kostenlos anmelden: Weltrohkosttag-Kongress!

Ich freue mich auf Dich!

Hier klicken und Dich jetzt anmelden!

FB_Experten_Lena Erlmann

Auf eine gesunde, neue Zukunft!

Alles Liebe,

Lena


Pilzcremesuppe

Das ist eines der besten Rezepte, die ich seit langem gemacht habe! Glaubt mir, ihr werdet diese Suppe LIEBEN! Zudem eine echte Überzeugungssuppe für Allesesser. Oder auch für Rohkosteinsteiger, die diese deftigen, sättigende Umami-Gerichte* vermissen. In jedem Fall ist das eine super Suppe die erstens sehr schnell gemacht ist, zweitens ein Highlight für die ganze Familie, Gäste oder besondere Anlässe ist, drittens auch ganz allein für dich, nach einem langen Tag perfekt ist 🙂 und viertens ein wunderbares Herbstgericht darstellt.
Bitte unbedingt ausprobieren! 😀

*Umami= ist eine Geschamckrichtung für „fleischig“, „deftig“, „wohlschmeckend“ (oooh ja!)

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Hammer Hummus!

Hallo ihr Lieben!

Oh, wie lang ist es her, seit ich einen neuen Beitrag, ein neues Rezept gepostet habe? Lange! Ja!
Und wisst ihr was, ich freu mich schon so sehr, wenn ich wieder mehr in meinem Kraftort, der Küche stehen kann und Rezepte kreieren darf!
Es gibt aber auch gute Gründe, weshalb ich jetzt so lange abwesend war. Viel ist in Veränderung! Wir haben die letzten Monate vor allem für die Vorbereitrung und Durchführung des Hochsensibilitätskongresses verwendet und da blieb kaum Zeit für Rezepte basteln …. Zusätzlich sind wir dabei umzuziehen und bald geht es auch los auf eine Reise.

Gerade wegen dem Umzug bin ich kräftig dabei, möglichst viel auszumisten, Vorräte aufzubrauchen und leichter zu werden (passend zur baldigen Frühjahrskur). Und als ich heute, in unserer fast geleerten Wohnung aus ein paar restlichen Vorräten ein Hummus zu zaubern, ist eine Zutat hineingefallen, die mich DAS Rohkost-Hummus hat entdecken lassen!! Read More


Polnisches Bigos

Hallo ihr Lieben!

Momentan bin ich in so vielen anderen Projekten und Arbeiten involviert, weshalb es grad etwas weniger oft Rezepte gibt, wie ihr sicherlich gemerkt habt.
Dabei ist meine tägliche Meditation, Lieblingsbeschäftigung und Interessensgebiet immer noch die Küche 😀
Nachdem ich letztens in einer veganen Kochgruppe vom polnischen Bigos hörte, fing es sogleich in mir an zu rattern und ich überlegte, dies auch in einer rohen Variante zu probieren. Dabei muss ich sagen, dass ich das „Original“-Bigos noch nie gegessen habe, weshalb ich also den typischen Geschmack an des kommen könnte, nicht kenne. Aber aus den klassischen Zutatenliste, liess sich so manches erahnen und das Ergebnis war absolut köstlich!
Sogar meinem Freund, der normalerweise kein Sauerkraut mag, hat es geschmeckt.
Und da es anscheinend schon in Polen bei diesem Nationalgericht keine zwei identischen Varianten gibt, da jeder das reintut, was gerade da ist und wie es die kreative Laune zulässt, passt mein Rezept doch ganz gut dazu 🙂

Basis ist auf jeden Fall Weisskohl und Sauerkraut. Diese beiden heizen übrigens ganz schön ein! Mir ist jedenfalls ziemlich warm geworden nach dem Genuss von Bigos. Also perfekt für die kalten Wintertage und dem heutigen Schneebeginn.
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