Mandelmayonnaise

In meiner ersten Rohkostzeit vor 12 Jahren, hab ich regelmässig Mandelmayonaise oder „Almonaise“ gemacht. Es war DIE Entdeckung für mich und schmeckt einfach fantastisch. Nun esse ich kaum noch Nüsse, aber jetzt, wo ich gerade das Rezept für euch aufschreibe, bekomme ich gleich wieder Appetit darauf.
Die Mandelmayonnaise eignet sich zum dippen, als Salatsosse oder auch als Füllung in Wraps. Auch ist dies das Grundrezept, mit welchem du weitere Abwandlungen machen kannst. Zum Beispiel Currymayonaise, Kräutermayonaise…

Zutaten:

100g Mandeln
>> diese über Nacht einweichen. So werden einerseits die Keimhemmer abgebaut, sie werden weicher und lassen sich so besser weiterverarbeiten und sie lassen sich so schälen
Am nächsten Tag die Mandeln von der Schale befreien. Zwischen die Finger nehmen und „zusammendrücken“.

Mandeln
100ml Wasser
1 kleine Knoblauchzehe
Salz/Kräutersalz
etwas Zitronensaft (ca. einer halben Zitrone, je nach Grösse)
100-150 ml Öl

>>> Die geschälten Mandeln mit dem Wasser (lieber erst mit weniger Wasser beginnen und nach und nach zufügen) gleichmässig vermixen. Dies geht mit dem Pürierstab genauso gut wie mit dem Personal Blender oder dem grossen Mixer.
Dann Knoblauch, Salz und eventuell Pfeffer zufügen.
Um eine „richtige“ dick-cremige Mayonaise zu machen, braucht es noch Öl. Dafür bei laufendem Mixer in einem dünnen Strahl etwa 100ml kaltgepresstes Öl dazugiessen. Geschmacklich harmoniert Olivenöl oder Rapsöl.
Gut mixen und emulgieren lassen und die Creme in den Kühlschrank stellen. Im Kühlschrank dickt sie noch etwas nach.

Tip: wer weniger Öl nehmen möchte, oder lieber auf ungesättigte Pflanzenöle verzichtet, kann stattdessen auch 1-2 EL flüssiges Kokosöl nehmen. Dieses verfestigt sich schneller im Kühlschrank und daher benötigt man weniger. Aber: geschmacklich bekommt es dann eben eine leichte Kokosnote.

Tip: Wer ganz auf zusätzliche Öle verzichten möchte, nimmt nur die Mandeln und giesst nach und nach soviel Menge Wasser dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Tip: Wer einen Ei-Geschmack dabei haben möchte, bspw. für die Remouladensosse, kann statt normalem (gutem!) Salz auch das „Kala Namak“-Salz nehmen. Es ist ein schwarzes Salz aus Indien mit einem hohen Schwefelanteil, weshalb es gerade in fettigen Gerichten einen Ei-Geschmack hervorruft.

Variante: Die Mandelmayonaise kann als Grundlage für weitere Sossen dienen. Ob verdünnt als Salatsosse oder mit Kräutern, Curry, Gewürzen versetzt…es gibt viele Möglichkeiten.

Für eine Remoulade können selber eingelegte Gurken, gehackte Zwiebeln und als „Ei“ kleingewürfeltes junges Kokosfleisch zugefügt werden.

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