Süsser Senf

Senf selber zu machen ist einfacher als man vielleicht meint und ergänzt sich als kleine, feine Zutat in vielen Sossen oder anderen Rohkostrezepten ganz gut.
Lange Zeit hatte ich überhaupt kein Interesse an Senf. Vor kurzem bin ich aber auf den Geschmack gekommen und verwende ihn gerade gerne in diversen Sossen. Ob in der Avocadosalatsosse oder der Tartarsosse…mit ein wenig Senf wird es noch besser 🙂
Zudem mag ich gerade, wie der Senf meine Atemwege freipustet. Denn der selbstgemachte Senf ist deutlich schärfer als ein gewöhnlicher Senf. Aber: man kann die Schärfe ja selber variieren und mehr oder weniger ausgleichende Zutaten dazu geben.

Zutaten:Movie Underworld: Blood Wars (2016)

3 EL gelbe Senfsaat
3 EL Honig (oder anderes Süssmittel)
1-2 EL Apfelessig
Gereinigtes Wasser nach Bedarf
Salz nach Geschmack
1/2 TL Kurkumapulver

>>> Die Senfsaat in einem Mörser oder einem kleinen Mixer sehr fein mahlen/mörsern/mixen. Dann den Honig, Essig und etwas Wasser dazugeben. Nochmal mixen bzw. mörsern, bis eine feine Paste entsteht. Falls die Paste zu dick ist, noch mehr Wasser dazugeben. Den Senf in kleine Gläser abfüllen und kalt stellen. Nun zieht der Senf noch etwas durch und auch eventuelle Bitterstoffe verflüchtigen sich. Wenn man ihn sofort nehmen würde, wäre er vielleicht etwas zu scharf. Darum erst nach 1-2 Tagen Ziehzeit nutzen.

Senf wirkt antimikrobiell und ist zusammen mit dem Honig und dem Essig gut haltbar. Ich lagere ihn im Kühlschrank und mach nur die o.g. Menge, damit ich immer wieder frischen nachmachen kann.

Interessant schmeckt dieser Senf auch, wenn man statt dem Honig getrocknete Feigen (eingeweicht) oder Datteln oder getrocknete Mango (eingeweicht) dazu nimmt und mixt. Einfach ein bisschen ausprobieren, wie dein Lieblingssenf zusammengestellt sein soll.

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