Bestes glutenfreies Lebens-Brot

Nach einer laangen kreativen Sommerpause melde ich mich wieder mit einem Rezept zurück, welches DIE Entdeckung ist und bestimmt vielen von euch einen echten Segen in der gesunden Ernährung darstellen wird.
Ich freue mich schon sehr, diese Rezept mit euch teilen zu dürfen, welches ich von Florian Sauer, dem Rawfoodlifecoach, habe.

Es handelt sich um dieses unglaublich „authentisch“ schmeckende, nährende, sättigende und vor allem total gesunde Brot-Rezept, welches man in der Rohkostvariante sowie gebacken machen kann.
Allen denen ich dieses Brot vorgebacken habe, sind restlos begeistert und drängen schon nach der Veröffentlichung des Rezeptes 😉

Dieses Brot ist nicht nur glutenfrei, voller Enzyme und Nährstoffe, sondern auch dank des grossen Anteils an Flohsamenschalen ein echter Freund für Verdauung und Darm 🙂
Als erstes zeige ich euch die original Variante von Florian Sauer, welche wie das klassische Mischbrot schmeckt. Danach kommt noch eine abgewandelte Variante, welche an ein helles Milchbrot erinnert und super mit (roher, zuckerfreier) Marmelade schmeckt und auch bei Kindern gut ankommt.

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Fast alle Zutaten werden vorher eingeweicht und „aktiviert“ um die Keimhemmer aufzuheben und die Lebenskraft der Samen zu aktivieren. Beides fördert noch mehr die gute Verdauung und Bekömmlichkeit.

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Ja, so „echt“ sieht dieses feine Brot aus 🙂

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Köstlich mit einem rohen Aufstrich aus Sonnenblumenkernen und Tomaten, sowie Gemüse und Sonnenblumensprossen.
Alles voller Lebenskraft!

Und hier gehts nun zum original Rezept, welches gebacken oder auch in Rohkostqualität, in Scheiben geschnitten, gedörrt werden kann.
Alle Samen können vorher eingeweicht, angekeimt und wieder getrocknet werden um verwendet zu werden.

DAS FLOHSAMEN-BRO(H)T-REZEPT:

145 g Buchweizen gemahlen

65 g Mandeln gemahlen

135 g Sonnenblumenkerne

90g Leinsamen Gold gemahlen

4 EL Flohsamenschalen

2-3 EL Chiasamen

1 TL Kokosöl flüssig oder 1 TL Erdnussöl

350ml warmes Wasser

wenn nötig:

1 TL Himalaysalz  (wenn gewünscht auch weitere Gewürze)

1-2 TL Brotgewürz wie Anis, Kümmel, Koriander, Fenchel..

1 TL Süße wie Kokosblüte, Xylitol, Yacondicksaft, Apfeldicksaft, etwas Stevia oder auch kleinste Dattelstückchen mit rein.

Natürlich könnt ihr hier auch mit anderen Zutaten experimentieren. Man kann Hanfsamen verwenden, Kürbiskerne usw. Flohsamenschalen sollten immer dabei sein, damit es weich und bestreichfähig ist.

ZUBEREITUNG:

Alle trockenen Zutaten bis auf die Flohsamenschalen und Chiasamen ganz fein vermahlen in eine Schüssel geben.

Öl, Gewürz und warmes Wasser dazu geben und mit den Händen gut durchkneten.  Mit guten Gedanken und Energie füllen.

Anschließend alles auf ein Backpapier geben und beliebig Formen.

Das Ganze sollte dann mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur quellen. Es dürfen auch mehrere Stunden sein. Mein Tip sind 6 h Quellzeit.

Backofen auf 170°C vorheizen und das Brot 30 Minuten backen. Danach einmal drehen und weitere 20 Minuten backen. Fertig.

Das ist die gebackene Variante. Für die rohe einfach das geformte Brot in Scheiben schneiden und im Dörrgerät über Nacht und länger trocknen lassen.

“ Wenn ihr alle Zutaten ganz fein zermahlt, so wird es wie ein Mischbrot aus “alter Zeit“. Einfach ausprobieren und experimentieren! Das Brot ist der Hammer und naja… Bis auf das backen auch supergesund. Das Rohkosttrocknen in Scheiben ist eben noch ne Ecke besser. Wenn man dieses Brot täglich verzehrt (statt diesem „Billig-Industrie-Brot“), wird man langfristig gesünder leben, sich besser fühlen, mehr Energie verspüren, eine bessere Verdauung und einen gesunden Darm haben.“ (Florian Sauer)

Und nun kommt noch die zweite Variante welche allen schmecken wird, die keinen Buchweizen mögen und die gerne ein helles Brot essen möchten:

FLOHSAMEN-REIS-BROT

145g Reis welcher davor eingeweicht und wieder getrocknet wurde (dann lässt er sich leichter mahlen)

65g Mandeln

135g gekeimte Sonneblumenkerne

90g Leinsamen oder Chiasamen

4 EL Flohsamenschalen

1TL Kokosöl

350ml warmes Wasser oder Reismilch

1 TL Salz

ZUBEREITUNG:

In der Zubereitung genau wie beim ersten Brot verfahren, nur muss ich gestehen, dass ich es noch nicht in der gedörrten Variante probiert habe.
Meine Gäste waren sooo begeistert von dem Brot und wir haben es mit zuckerfreien, rohen Marmelade gegessen. Dafür werde ich auch mal noch ein Rezept posten.

Es ist zwar in der einen Version kein rohes Brot, aber ein super Brot für einen Übergang zu einer rohbasierten Ernährung und auch um von dem klassischen Weizen/Glutenbrot wegzukommen.

Ich bin gespannt was ihr von dem Brot haltet! Schreibt es gerne in die Kommentare 🙂

17 thoughts on “Bestes glutenfreies Lebens-Brot

  1. Sabine Baum

    Vielen Dank für das tolle Rezept. Das werde ich am Wochenende ausprobieren.
    Hört sich einfach und lecker an. Ich bin gespannt.

    • Liebe Sabine, schön, bin gespannt, wie es Dir schmeckt. Man kann auch die ganze fränkische Brotgewürzpalette reinnehmen 😉 Bist du etwa aus KU? 🙂 Meine ganze Familie auch 🙂 Ich freu mich! Liebe Grüsse, Lena

  2. Hildegard

    herzlichen Dank für die Brotrezepte, die ich sicherlich beide herstellen werde. Schon beim Lesen kam der Impuls. Die gekeimten Sonnenblumenkerne, wie stellst du sie her? Dies ist für mich noch Neuland.. Hildegard

    • Liebe Hildegard, sehr gerne! Die Sonnenblumenkerne lassen sich ganz leicht ankeimen. Man muss sie nur über Nacht in Wasser einweichen und dann abgiessen. Etwa 1-2 Tage stehen lassen (immer mal wieder spülen) und fertig sind sie. Es genügt aber auch schon, sie einfach über Nacht eingeweicht zu verwenden, weil dadurch die keimhemer gelöst werden und sie quasi „aktiviert“ sind.
      Generell kann man gekeimte Samen auch wieder trocknen lassen (im Dörrgerät) um sie länger haltbar zu machen.
      Liebe Grüsse, Lena

  3. Danke für dieses Rezept. Das Rezept sieht hervorragend aus. Ich werde es ausprobieren, da zwei meiner drei Kinder eine Gluten- und Laktose-Unverträglichkeit haben.
    An Flosamenschalen komme ich aber leider höchstwahrscheinlich nicht dran, da ich in Griechenland lebe und viele der Reformhäuser hier das nicht haben. Gibt es vielleicht eine Alternative dafür? Für deine Antwort wäre ich dir sehr dankbar, da ich das Brot gern ausprobieren würde.

    LG aus Griechenland,
    Nicki

    • Calimera Nicki 🙂 Griechenland ist mein Lieblingsland, ich freue mich von dort Nachricht zu bekommen 🙂 Die Flohsamenschalen sind etwas ganz wichtiges in dem Brot, denn dadurch wird es fluffig, locker, weich und bindet gut. Ich glaube manchmal gibt es in Griechenland auch einen Drogeriemarkt Müller, oder? Weil dort gibt es auch Flohsamenschalen. Oder in einer Apotheke bestellen? Wichtig aber, dass es Flohsamenschalen sind und nicht die ganzen Flohsamen! Wie wäre es übers Internet (eine grössere Menge) zu bestellen? Ganz liebe Grüsse nach Griechenland, Lena

  4. Lika

    Hallo!

    Das Brot ist Spitzenklasse!!! Ich versuche aktuell Gluten in meiner veganen Ernährung zu reduzieren und das ist der perfekte Ersatz für mein doch sehr lieb gewonnenes Brot. Ein herzliches Dankeschön und liebe Grüße,

    Lika

    • Das freut mich Lika¨! Hab letztlich nochmal ein gewöhnliches glutenfreies Brot probiert und es schmeckte mir garnicht. Wie altes, vertrocknetes Brot. Diese Variante gehört in die Backstuben finde ich 🙂

  5. Christine

    Habe das Brot jetzt zum zweiten Mal gebacken (leider noch keine Dörr-Variante probiert). Ich finde es toll und werde beim nächsten Brot die Reis-Variante probieren und dann Buchweizen gegen Hirse tauschen u.s.w.
    Die Zubereitung geht super schnell. Danke für das tolle Rezept!

  6. Corinna

    Hallo Lena,

    Danke für das tolle Rezept. Das Brot ist der Hammer. Ich hab es mir sogar im Urlaub in einem Ferienhäuschen in Dänemark gemacht. Allerdings im Backofen. Zuhause werde ich es auf jeden Fall bald im Dörrautomaten machen.

    Liebe Grüße
    Corinna

    • Das freut mich Corinna! Ich mach es auch immer wieder im Backofen. Es schmeckt auch den meisten, die normales Brot gewöhnt sind. Ein tolles Mitbringsel für uns und wir können mitessen 🙂

  7. Pia

    Hallo liebe Lena!
    Wie bereits schon beim Schoggikuchen-Rezept angekündigt, habe ich nun auch dein Brot ausprobiert! Es ist supermegaspitzenklasse herausgekommen!! Bin begeistert!
    Habe es aber nur bei 150 Grad und nur ca. 30-40 Minuten gebacken. Für mich stellt das so eine Art Kompromisslösung zwischen Backen und Trocknen dar 🙂
    Keimen lassen habe ich nichts – das ist bei mir in der Vergangenheit nie gut herausgekommen, darum lasse ich es lieber sein… :-/
    Nun habe ich schon bald das ganze Brot aufgegessen (es hält sich übrigens recht lange!) und werde jetzt das zweite Exemplar ins Auge fassen 😉 😉
    Herzlichen Dank für das tolle Rezept & liebe Grüsse aus der Schweiz
    Pia

  8. Pingback: Anonymous

  9. Anne

    Hallo liebe Lena,
    Danke für die beiden tollen Rezepte! Eine Frage hab ich dazu: wie lange sollte ich den Reis einweichen lassen und muss er auch ankeimen? Geht das zweite Rezept überhaupt in der rohen Variante?
    Danke vorab und liebe Grüsse,
    Anne

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