Thaicurry

Mein Freund ist süss und ich bin scharf! 😀
Haha, nein mal im Ernst, ich steh schon sehr auf die aromatisch-würzig-scharfe Küche von Südostasien. Und auch wenn ich schon oft ein rohveganes Curry gemacht habe, so finde ich dieses besonders gelungen. Also wer auch gerne asiatisch isst, sollte das unbedingt mal probieren!
Ich verwende dafür natürlich keine fertige Currypaste und auch kein Currypulver, sondern mische mir die Aromen selber aus frischen Zutaten. Drei Zutaten, die man nicht in jedem Laden bekommt, die aber sehr typisch für das Gericht sind, sind die Kaffirlimettenblätter, Zitronengras und frischer grüner Pfeffer. Alle 3 Zutaten habe ich mir einmal in einem Asialaden gekauft und bewahre sie im Gefrierfach auf. So kann ich bei solchen spontanen Thai-Anfällen drauf zurückgreifen. Somit kann ich das auch jedem empfehlen, sich so einen Vorrat anzulegen.

Für die selbstgemachte Kokosmilch eignet sich frische junge Kokosnuss, getrocknete Kokosraspeln oder reife „alte“ Kokosnuss. Aber dazu mehr.
Auf los gehts los 🙂

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Zutaten:

500ml konzentrierte Kokosmilch *Rezept weiter unten
2 Blätter Kaffirlimette
1/2 Stange Zitronengras
2 EL Tamari
ca 1/2 frische rote Chillischote (nach Geschmack!!)
1 Knoblauch
2 Stängel grüner Pfeffer

1 Blumenkohl
etwa 2 Tassen (Mini)Zuchinis
1-2 Paprikaschoten
1-2 Maiskolben
1 Tasse weiche, reife Tomaten

Rezept Kokosmilch:
Für die 500ml Kokosmilch
500ml Wasser nehmen und etwa 200g getrocknete Kokosraspel. Nun das lauwarem Wasser eine Weile mit den Kokosraspeln mixen und anschliessend durch einen Nussmilchbeutel abseien.
Du kannst auch 1 reife Kokosnuss nehmen und diese, kleingeschnitten, mit der Wassermenge mixen und dann durch den Nussmilchbeutel drücken cialis non prescription.
Falls du eine junge Trinkkokosnuss hast, so kannst du diese ebenfalls verwenden und diese ohne anschliessendes auspressen, einfach ganz mixen. Etwas Lecithin eignet sich als Emulgator, ist aber nicht nötig.

>>> In einem Mörser die Kaffirlimettenblätter, eine halbe Stange Zitronengras und ein Stängel mit grünem Pfeffer, sowie einem kleinen Stück Chilli zerstampfen. So wird das Aroma freigesetzt und kann sich anschliessen mit der Kokosmilch gut verbinden. Nun die Kokosmilch dazugiessen und eine Weile marinieren. 2 EL rohes Tamari dazu und stehen lassen, während du dich um das Gemüse kümerst.
Den Blumenkohl nun waschen und putzen und anschliessend in einer Küchenmaschine/Foodprocessor zu ganz feinen „Reis“krümeln mixen. Diesen in eine grosse Schüssel geben. Die Minizuchinis, die nur so gross sind, wie eine Männerfinger, eignen sich super für das Gericht, da sie ganz zart, mild und optisch attraktiv sind. Aber auch grosse Zuchini eignen sich dafür. Die kleinen nun in feine Ringe schneiden und ebenfalls zu dem Blumenkohl geben. Die Paprikas in kleine Würfel schneiden, den Mais vom Kolben lösen. Die Tomaten in Würfel schneiden.

Vom zweiten Stängel des grünen Pfeffers die Körner lösen und zu dem Gemüse geben. Nun die Kokosmilch durch ein Sieb giessen und somit die groben Stücke der Gewürze auffangen. Die Kaffirlimettenblätter können  ruhig wieder in das Curry, da sie leicht rauszunehmen sind. Aber das zerstampfte Zitronengras ist nicht so gut dafür geeignet.
Die Knoblauchzehe nun entweder dazupressen oder mit etwas Kokosmilch mixen, damit es sich anschliessend noch besser verteilt.
Nun alles gut miscchen, abschmecken und geniessem!

Sehr gut schmeckt es auch, wenn du das Curry vorbereitest und über Nacht im Kühlschrank ziehen lässt. So werden die Aromen noch besser aufgenommen und das Curry bekommt eine etwas andere, weniger flüssige Konsistenz.

Das Gericht könnt ihr auch, wie in Thailand üblich, mit schönen (essbaren) Blüten dekorieren.

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Lasst es euch schmecken und ich bin gespannt was ihr zu dem Gericht meint 🙂

Feurige Grüsse,

Lena

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