Kürbis „Som Tam“ wie thailändischer Papayasalat

Wer einmal in Thailand war und dort den landestypischen Papayasalat ass oder in einem Thairestaurant dazu kam, ist meist grosser Fan von diesem Salätchen. Er ist scharf und vereint aber auch jegliche andere Aromen, die das ganze Gericht zu einem geschmacklichen Highlight werden lassen.

Der typische Salat wird aus unreifen, grünen Papayas gemacht, welche eine heilsame Wirkung haben und u.a. antiparasitär wirken. Nur bekommt man in unseren Breitengraden eher schlecht die grüne Papaya. Wenn dann findet ihr sie in Asienläden und dort auch eher teuer.

Wieso nicht also heimische, saisonale Gemüse dafür verwenden? Bisher habe ich den Papayasalatverschnitt meist aus Kohlrabi oder Zuchinis gemacht. Doch jetzt kam DIE Entdeckung, die ich euch nicht vorenthalten will: Butternutkürbis!! Der Butternut hat eine ganz ähnliche Konsistenz wie die grüne Papaya und ist geschmacklich genauso neutral. Also auch ohne den leicht kohligen Geschmack des Kohlrabis oder den typischen Zuchinigeschmack (die ja auch eine ganz andere Konsistenz hat).

Den Salat machte ich bei meinen Eltern und die ganze Familie stürzte sich darauf, weil er allen so gut schmeckte. Ich freue mich, wieder eine neue Möglichkeit für ein Kürbisgericht gefunden zu haben, denn diese hübsche orange Beere (ja, es ist eine  Beere), ist so unglaublich vielseitig!
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Som Tam – Thailändischer „Papayasalat“ aus Kohlrabi

Als wir in Thailand waren hab ich mir fast täglich einen grünen Papayasalat (ohne Fischsosse) bestellt. Ich esse gerne scharf und auch gerne asiatisch und sowieso roh und frisch. Da ist dieser Salat einfach perfekt.

Die grünen Papayas sind unreif geerntete normale Papayas, die in der asiatischen Küche oft als Art Gemüse verwendet werden. Aber auch in der Rohkost wird die grüne Papaya nicht verachtet, da sie einige Heilwirkungen aufweist. So hilft sie bei der Entsäuerung und Entschlackung des Körpers. Da die unreife Papaya voll ist mit Papain, hilft sie bei der Eiweissverdauung und  im speziellen bei der Bekämpfung von Parasiten im Darm.

Also wenn ihr Zugang habt zu grünen, unreifen Papayas, empfehle ich euch, das Rezept mit dieser zu machen. Da ich aber eine saisonale, regionale Variante machen wollte, habe ich den Kohlrabi für das Rezept genommen, der auch sehr gut passt.

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