Cremiges Eiskonfekt

Ich hab mal wieder richtig Lust gehabt auf ein Eis. In den letzten Jahren gab es dann meistens Bananen-Eiscreme, worauf ich dieses Jahr aber überhaupt keine Anziehung verspüre. Stichwort: Höre auf deinen Körper und darauf was dich anzieht und was nicht. 🙂
Da ich noch gefrorene, vorbereitete Irish-Moss-Würfel hatte und dieses ja in konventionellen Eiscremes enthalten ist, damit das Eis richtig schön cremig wird und nicht nur ein harter Klotz (dort ist es als Carragen aufgelistet), wollte ich endlich mal dieses in Eiscreme verwenden. Es war mein erster Versuch und er ist richtig gut geworden! Als Beweis müsste ich mal kurze Videos von meinem Freund machen, der dann immer die ersten Kostproben serviert bekommt 😀

Als Grundlage für das milchige Eis habe ich Cashews verwendet. Wer Cashews nicht mag, kann es mit weissem Mandelmus oder jungem Kokosfleisch probieren. In diesem Fall sind Cashews aber wirklich sehr passend.

Das Süssungsmittel (in meinem Fall Agavendicksaft) kann man natürlich auch durch ein anderes, flüssiges verwenden.

Für die Formen empfehle ich, um Eiskonfekt zu machen, die Pralinen-Silikonformen. Ich hab aufgrund unseres Umzugs diese noch irgendwo im Keller und musste daher Eiswürfelformen nehmen. Aus denen geht das Eis aber etwas schwerer raus.
Wenn ihr Eis am Stil machen wollt, gibt es dafür auch passende Silikonformen, wo man dann einen Holstil reinmachen kann oder ihr macht wie ich ein kleines Törtchen mit einem Minitortenring (8cm Durchmesser).

Also hier zum Rezept und den Zutaten:

Zutaten:
2 Tassen eingeweichte Cashews
1/4 Tasse Agavendicksaft o.ä
1/4 Tasse Kokosöl
2-3 Prisen Salz
1-2 TL Limetten- oder Zitronensaft
1/4 Tasse Irish Moss oder 3-4 Irish Moss Eiswürfel (siehe hier die Anleitung von vegan feeling)
Etwas Mandelmilch oder einfach Wasser (nur zum besseren mixen)

> Die eingeweichten Cashews mit allen restlichen Zutaten cremig mixen (dabei das Irish Moss als letztes dazu geben). Die Creme in die bereit gestellten Silikonformen geben und in das Gefrierfach stellen.

Für den Schokoladenüberzug habe ich leider keine genauen Angaben. Du kannst dafür auch fertige Ombar-Schokolade nehmen oder auch etwas probieren.
Ich habe folgendes genommen:
Einige Würfel Kakaoliquor (mitgebracht aus Kolumbien)
Einen Schluck Kokosöl
Etwas Agavendicksaft

> Alle Zutaten auf niedriger Stufe schmelzen lassen, bis es eine nicht zu dünnflüssige Schokoladensosse wird. Sie darf ruhig etwas weniger süss sein, da es als Kontrast zu der süssen „Milch“creme gut passt.

Wenn die Cashew-Eiswürfel fest gefroren sind, diese rausnehmen und in die flüssige, aber nicht heisse Schokolade tunken. Mit einer Gabel herausholen und auf die Folie eines Dörrgeräts legen (geht am besten, da es davon wieder gut ablösbar ist). Durch die kalten Würfel wird der Schokoüberzug gleich fest. Am besten nochmal einen zweiten Durchgang machen und eine zweite Schicht Schokolade drüberziehen. Das Eiskonfekt nun wieder ins Gefrierfach geben, wo man sie auch aufheben kann.

Hier ein Bild von dem Eistörtchen:

Lasst mich wissen, wie es euch geschmeckt hat 🙂

Liebe Grüsse, Lena


Schokolade

Schokolade. Gibt es mehr zu sagen? Für viele DER Inbegriff des Genusses und der kulinarischen Sehnsucht, die scheinbar so vieles „wieder gut macht“ 😉 Wenn auch du zu denen gehörst, die sich einreden, Schokolade sei Salat, weil Kakao auf Bäumen wächst 😀 , die sagen „Keep calm and eat chocolate“ oder sonstwie schokoladig narrisch unterwegs sind, die dürfen sich mal daran versuchen, Schokolade selber zu machen, aus guten, rohen Zutaten und im schokoladigen Schmelztigel dahintreiben…
Lasst es euch schmecken 🙂
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Avocado-Eiscreme „Mousse au chocolat“

Icebreak! Bevor wir ganz in den Herbst hinübergleiten brauchen wir etwas feines, dass uns den Übergang erleichtert 🙂 Ich bin momentan sowieso ein Fan, Übergänge zu gestalten. Werde das mal noch genauer erforschen warum, aber „Übergang“ ist gerade sehr aktuell.
Und eben, ein Eis, cremig, schokoladig, roh, vegan und lecker eignet sich für Übergänge seeeehr gut 😀
Dieses Eis widme ich auch allen, die keine Bananen mögen (Nicecream forever!). Ansonsten ist dieses Eis perfekt für besondere Anlässe und überzeugt bestimmt auch jeden Kritiker. Einfach nur LECKER!

Während bei uns der Schwedenofen nun schon wieder die ersten Holzscheite verschlingt, geniesse ich in Stricksocken und Jacke das beste Übergangs-Eis… au chocolat!

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Schokoladeneis Mousse au chocolat

Mein grosser Sommertrend (oder Ganzjahrestrend) ist Bananeneis. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich bis ich 21 Jahre alt war Brechreiz schon beim Geruch von Banane bekommen habe? Dabei fand ich immer, dass ist so eine coole Frucht und so praktisch.

Die Story in Kürze: als etwa 3 jähriges Kind war ich in einer Rohkostlinik um die Neurodermitis auszukurieren. Dort gab es aus der für mich essbaren und generell Verfügbaren Auswahl nicht so viel und so gab es für mich ständig Bananen und eingeweichten Buchweizenschleim (würg). Was zuviel war, war zu viel und so war Banane für meinen Körper das absolute Antifood. Erst als ich mit 21 wieder zur Rohkost kam, und sich mein Körper umstellte, fing ich an wieder Bananen zu mögen! Unglaublich oder?!
Und nun der Sinn dieser Geschichte: letztens schrieb mich eine Blog-Leserin an, ob ich nicht auch eine Idee hätte wie das tolle (Bananen)eis ohne Banane hergestellt werden könnte. Also cremig, lecker, roh, vegan, leicht.
Deshalb kreierte ich hier ein Eis, hinter dem ich voll stehen kann. Es ist zwar nicht highcarb, aber es ist nussfrei, ohne extra Öle, fantastisch lecker, einfach herzustellen und vor allem ist für mich die Kombiantion aus Fettfrucht und Süsse mit Kokosnuss und Datteln die best verträglichste (beides sind Palmfrüchte und harmonieren ganz gut), im Gegensatz zu grossen Nuss-Dattel-Mengen.
Daraus ist ein Eis geworden, welches schon ungefroren ein Traum ist und ihr das Rezept auch einfach für Mousse au chocolat nehmen könnt. Ein Schokoladenträumchen…mmmh.
Das Grundrezept kann auch in anderen Geschmackrichtungen gemacht werden.
So, lange Rede, kurzer Sinn, hier kommt das Rezept:

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Schokoeis oder the power of chocolate nicecream-tower

Hey Leute, dieses Eis ist einfach der Hammer! Der ein oder andere wird Bananeneis schon kennen (nicecream) aber ich muss sagen: nicecream ist nicht gleich nicecream. Und diese Version war einfach hiiiimlisch!
So cremig, so schokoladig, fast wie mit einer Spur Rumaroma (wo auch immer das her kam) und wie so viele Rohgerichte fix fertig in weniger als 15 Minuten.
Am besten haltet ihr euch wie ich den ganzen Sommer über immer einen Vorrat an (geschälten) Bananen im Gefrierfach, dass ihr bei plötzlichen Gelüsten oder spontanem Bescuh, den ihr beeindrucken wollt, schnell Bananeneis machen könnt. Ich hab die Bananen gedrittel oder halbiert in einem Gefrierbeutel zugeklippt im Gefrierfach und hol mir immer wieder welche raus. Auch für eisig-cremige Smoothies sind die gut geeignet.
So, nun aber zu dem power of chocolate nicecream tower! 😀

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Potente Oster-Bälle

Inspiriert von den Cake-Pops wollte ich rohköstliche Bällchen am Stiel machen. Dabei ist mir das Moringapulver ins Auge gestochen, welches ich gleich als Ausgleich für zu den süssen Zutaten verwenden wollte. Für den lustigen Crunch kamen Chiasamen mit rein und für die Vervollkommung der Energiebällchen wurden sie von Schokolade umhüllt. Sie sind lecker und saftig und super potent 😀 Siehe kurze Infos ganz am Schluss 😉
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Trinkschokolade

An alle Schokoladentiger: trinkt mehr Trinkschokolade 😀 Die ist lecker, einfach zu machen und voller guter Zutaten!

Noch viel lieber als Cashews verwende ich in der rohen Küche junge Kokosnüsse. Prinzipiell kann jedes Gericht, welches mit Cashews gemacht wird (Torten, Sossen, Milch etc) mit dem Fleisch der jungen Kokosnüsse gemacht werden.
Ich bevorzuge sie aus verschiedenen Gründen:
1. ist in der Natur eine Kokosnuss viel leichter zu ernten, zu öffnen und auch leichter an eine grössere Menge Fruchtfleisch zu gelangen. Cashews sind sehr schwer zu ernten, oft schwierig die giftige, säurehaltige Schale zu öffnen ohne dass die Nuss damit berührt wird und Cashews sind oft nicht roh (auch wenn deklariert)
2. Kokosnüsse haben unglaublich gesunde Fette und auch sonst inkl. dem Wasser voller guter Nährstoffe
3. Kokosfleisch ist cremig, zart und gibt eine schöne Konsistenz beim verarbeiten.

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Schoko-Hasel-Törtchen

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Meine Schwester hat Geburtstag und das gab mir Anlass ihr zwei feine Törtchen zu machen. Da sie gleich weiterziehen wollte auf eine lange Reise und es auch noch anderen Kuchen gab, waren die Törtchen in der Servierringgrösse wieder perfekt dafür. Ich bin immer noch total begeistert davon, weil man so schöne kleine Mengen machen kann und sie noch dazu so hübsch ausschauen.
Die Servierringe die ich verwendet hab, sind mit einem Durchmesser von 10cm.
Die Törtchen sind mit AgarAgar gemacht und daher nicht 100% roh, dafür umso leichter. Wer möchte kann stattdessen Kokosöl oder Irish Moss nehmen.

Ich kann sagen, dieses Schoko-Hasel-Törtchen ist unglaublich lecker und erinnert an Rocher-Kugeln 🙂

Hier findet ihr dann Törtchen 2: Mango-Cashew-Törtchen.

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Schokotörtchen

Juhu, der Tag ist gekommen und ich habe mir endlich Servierringe besorgt! Genau das Richtige für mich um minikleine Törtchen zu machen 🙂 Denn: ich bin ehrlich gesagt nicht so der Fan von viel Nuss und Torte und Süss. Darum mach ich auch ganz selten welche, auch wenn sie, zugegebenermassen, dann doch enorm gut schmecken, wenn mal eine da steht 🙂
Aber, ich hab ein echtes Schokoladen- und Süssigkeitenschleckermaul als Freund und das gibt mir dann schon Anlass sowas zu zaubern.

Die Servierringe eignen sich, meiner Meinung nach, perfekt für kleine Torten, die für 1-2 Personen als kleine Leckerei dienen soll. Und andere (herzhafte) Sachen kann man mit den Förmchen ja auch machen.
Ich merk jetzt schon, diese simplen Ringe kommen noch ganz gross raus in meiner Küche 🙂

Heute hatte ich ausnahmsweise mal Lust auf Schokotörtchen und habe in ca. 1/2 Stunde eine gebastelt. Ja wirklich, es ging echt so schnell (die reine Zubereitung noch schneller).

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Schoko-Maroni-Mokka-Torte

Eines Tages werden Konditoreien mit solchen traumhaften, natürlichen, gesundheiten und umwerfend schmeckenden Torten gefüllt sein. Ich träume von einer Welt, in der die Menschen glücklich beseelt noch glücklicher und schöner und gesünder werden, indem sie Rohkosttorten essen, wie dieser Schokoladen-Mokka-Traum von Penelope Cain. 😀
Sie war ihr Einstieg in das Jahr 2015. Verführerischer kann es wohl kaum beginnen 🙂
Vielen Dank für das tolle Rezept!

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