Kürbis „Som Tam“ wie thailändischer Papayasalat

Wer einmal in Thailand war und dort den landestypischen Papayasalat ass oder in einem Thairestaurant dazu kam, ist meist grosser Fan von diesem Salätchen. Er ist scharf und vereint aber auch jegliche andere Aromen, die das ganze Gericht zu einem geschmacklichen Highlight werden lassen.

Der typische Salat wird aus unreifen, grünen Papayas gemacht, welche eine heilsame Wirkung haben und u.a. antiparasitär wirken. Nur bekommt man in unseren Breitengraden eher schlecht die grüne Papaya. Wenn dann findet ihr sie in Asienläden und dort auch eher teuer.

Wieso nicht also heimische, saisonale Gemüse dafür verwenden? Bisher habe ich den Papayasalatverschnitt meist aus Kohlrabi oder Zuchinis gemacht. Doch jetzt kam DIE Entdeckung, die ich euch nicht vorenthalten will: Butternutkürbis!! Der Butternut hat eine ganz ähnliche Konsistenz wie die grüne Papaya und ist geschmacklich genauso neutral. Also auch ohne den leicht kohligen Geschmack des Kohlrabis oder den typischen Zuchinigeschmack (die ja auch eine ganz andere Konsistenz hat).

Den Salat machte ich bei meinen Eltern und die ganze Familie stürzte sich darauf, weil er allen so gut schmeckte. Ich freue mich, wieder eine neue Möglichkeit für ein Kürbisgericht gefunden zu haben, denn diese hübsche orange Beere (ja, es ist eine  Beere), ist so unglaublich vielseitig!
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Kürbisbandnudeln mit Pilzrahmsosse

Ein grosses Highlight im letzten Herbst war die Pilzrahmsosse, die es damals mit rohen Serviettenknödeln gab. Eine geschmackliche Entdeckung war das!!
Nachdem ich vor ein paar Tagen von einer halben Alpüberquerung zurück kam (die ganze fiel ins Wasser, da teilweise Unwetter gemeldet waren), kam ich auf Zwischenstation im elterlichen Daheim an und machte aus den vorhandenen Zutaten unter anderem zwei Kürbisgerichte aus dem Butternutkürbis.
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Kürbisbrot

Jippieh, die Kürbissaison hat begonnen! Eine der schönen Seiten des Herbstes 🙂
Und da ich nun die letzten drei Wochen auf diversen Reisen war, es daher viel weniger Rezepte gab, wird es heute eine kleine Rezeptewelle geben und euch erwarten gleich drei Rezepte, mit der aktuellen Lieblingszutat: Kürbis!

Begonnen wird mit dem rohen Kürbisbrot. Lecker! Endlich habe ich mal ein rohes Brot gefunden, welches nicht auf Basis etlicher Nüsse und Saaten und damit jeder Menge Fette ist. Diese getrockneten fettreichen und kohlenhydratarmen Brote/Cracker haben mir nämlich nie so richtig geschmeckt und vor allem haben sie meiner Verdauung und Gesundheit nicht gut getan. Doch dazu ein ander mal.
Dieses Kürbisbrot ist reich an der frischen Zutat Kürbis und enthält nur ganz wenig Samen. Insgesamt ist es dadurch leichter verdaulich, nährend und sättigend, fettarm und wird vor allem auch basisch verstoffwechselt.

Geschmacklich erinnert es mich etwas an Vollkorntoast, der ja auch etwas süsslich schmeckt. Die Süsse kann aber auch gemindert werden, indem die Datteln weggelassen werden und dadurch ein noch neutraleres Brot entsteht. Auch geschmacklich kann mit den liebsten Brotgewürzen experimentiert werden.
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Avocado-Eiscreme „Mousse au chocolat“

Icebreak! Bevor wir ganz in den Herbst hinübergleiten brauchen wir etwas feines, dass uns den Übergang erleichtert 🙂 Ich bin momentan sowieso ein Fan, Übergänge zu gestalten. Werde das mal noch genauer erforschen warum, aber „Übergang“ ist gerade sehr aktuell.
Und eben, ein Eis, cremig, schokoladig, roh, vegan und lecker eignet sich für Übergänge seeeehr gut 😀
Dieses Eis widme ich auch allen, die keine Bananen mögen (Nicecream forever!). Ansonsten ist dieses Eis perfekt für besondere Anlässe und überzeugt bestimmt auch jeden Kritiker. Einfach nur LECKER!

Während bei uns der Schwedenofen nun schon wieder die ersten Holzscheite verschlingt, geniesse ich in Stricksocken und Jacke das beste Übergangs-Eis… au chocolat!

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Thaicurry

Mein Freund ist süss und ich bin scharf! 😀
Haha, nein mal im Ernst, ich steh schon sehr auf die aromatisch-würzig-scharfe Küche von Südostasien. Und auch wenn ich schon oft ein rohveganes Curry gemacht habe, so finde ich dieses besonders gelungen. Also wer auch gerne asiatisch isst, sollte das unbedingt mal probieren!
Ich verwende dafür natürlich keine fertige Currypaste und auch kein Currypulver, sondern mische mir die Aromen selber aus frischen Zutaten. Drei Zutaten, die man nicht in jedem Laden bekommt, die aber sehr typisch für das Gericht sind, sind die Kaffirlimettenblätter, Zitronengras und frischer grüner Pfeffer. Alle 3 Zutaten habe ich mir einmal in einem Asialaden gekauft und bewahre sie im Gefrierfach auf. So kann ich bei solchen spontanen Thai-Anfällen drauf zurückgreifen. Somit kann ich das auch jedem empfehlen, sich so einen Vorrat anzulegen.

Für die selbstgemachte Kokosmilch eignet sich frische junge Kokosnuss, getrocknete Kokosraspeln oder reife „alte“ Kokosnuss. Aber dazu mehr.
Auf los gehts los 🙂

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Okroshka – russische Sommersuppe von Rawexotic

Vor kurzem hat Victoria von Rawexotic, die ursprünglich aus Sibirien stammt, ein russisches Sommersuppengericht in rohveganer Form präsentiert: Okroshka.
Ich finde es ja immer total toll, kulinarisch durch die Welt zu reisen. Ich finde, man schmeckt dann auch etwas von der Landesseele heraus und in mir kommen dann Bilder von der jeweiligen Kultur, den Menschen, deren Lebensweise auf. Also eine echte Abenteuerreise so eine Suppe 😀

Da ich an dem Tag Besuch bekam, von René von „René goes Raw“, habe ich gleich einen grossen Topf voll „Okroshka“ gemacht und das Rezept von Victoria etwas abgewandelt. Die Suppe war sehr, sehr lecker! Vielen Dank Victoria für dieses Gericht! Ich freue mich schon auf die Nächsten sibirischen Gerichte, die kommen werden. 🙂
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Rohkostnudeln von den Kulinaristen mit Tomatensosse

Vor einiger Zeit habe ich von den Kulinaristen ein paar Tüten Rohkostnudeln zugeschickt bekommen, damit ich sie testen kann. Dies habe ich nun endlich getan und möchte euch davon berichten. Vielleicht bekommt ja jemand von euch Lust, auch mal diese innovative Kreation zu testen 🙂

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Wer bisher etwas nudelartiges in Rohkostform essen wollte bediente sich an Zuchininudeln, Süsskartoffelnudeln oder an anderem Gemüse welches mit dem Spiralschneider hergestellt wurde. Nun haben die Kulinaristen zusammen mit Nelly Reinle-Carayon (der Gründerin der Rohvolution) eine Nudel entwickelt, die aussieht wie „Spirelli“ und in trockener (haltbarer) Form daher kommt. Die Basis der Nudeln besteht aus gekeimtem Quinoa, Sonnenblumenkernen und Buchweizen, sowie Leinsamen. Die verschiedenen Sorten werden mit verschiedenen Kräutern oder getrockneten Tomaten ergänzt.
Wie man sieht, enthält diese Nudel kein echtes, glutenhaltiges Getreide, sondern nur Scheingetreide. Daher sind diese Nudeln auch glutenfrei.
Die Anwendung ist erstaunlich einfach, wenn auch ungewohnt. Die trockenen Nudeln müssen nicht gekocht oder mit Wasser eingeweicht werden, sondern kommen direkt in die Schüssel und werden dort mit der Sosse vermischt. Nach etwa 5-10 minütiger Wartezeit sind die Nudeln weich und essbar.

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Tomaten-Ingwer-Suppe

Ich muss zugeben, bisher habe ich mich nicht so an Suppen in der Rohkostküche gewagt. Ich weiss garnicht so genau, warum, weil ich gekochte Suppen immer recht gern ass. Nachdem ich diese feine Suppe hier kreierte, wird sich das aber definitiv ändern!

Als ich die vielen vollreifen Tomaten in meiner Küche sah, kam mir plötzlich ein Geistesblitz und ich erinnerte mich an eine köstliche Tomaten-Ingwersuppe, die ich einmal ass. Das wollte ich unbedingt in roh probieren und zum kalt-regnerischen Wetter mitten im Sommer, passte das auch sehr gut. Gedacht getan. Die Suppe war soo gut! Mein Freund schwärmte und wollte gleich nochmal mehr, so dass wir an dem Abend über 1 Kilo Tomaten verputzten 😀
Je nachdem wie scharf ihr es mögt, könnt ihr mehr oder weniger Ingwer/Zwiebel/Chillie hinzufügen. Das Trio passt aber ganz gut und zusammen mit vollreifen Tomaten einfach super.
Ingwer hatte ich bis zu der damaligen Suppenbegegnung nie in Verbindung mit Tomate gebracht, aber es passt erstaunlich gut und auch frisch gehackter Koriander kann in der Suppe nicht schaden 😉
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Süsser Senf

Senf selber zu machen ist einfacher als man vielleicht meint und ergänzt sich als kleine, feine Zutat in vielen Sossen oder anderen Rohkostrezepten ganz gut.
Lange Zeit hatte ich überhaupt kein Interesse an Senf. Vor kurzem bin ich aber auf den Geschmack gekommen und verwende ihn gerade gerne in diversen Sossen. Ob in der Avocadosalatsosse oder der Tartarsosse…mit ein wenig Senf wird es noch besser 🙂
Zudem mag ich gerade, wie der Senf meine Atemwege freipustet. Denn der selbstgemachte Senf ist deutlich schärfer als ein gewöhnlicher Senf. Aber: man kann die Schärfe ja selber variieren und mehr oder weniger ausgleichende Zutaten dazu geben.
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Linsenköfte

Wer mich kennt, weiss, dass ich die orientalische Küche liebe. Als ich im Dezember mal wieder in der Türkei war, dachte ich, dies muss das Land sein, von dem es hiess, dass Milch und Honig fliessen. Selbst im Dezember fand man dort auf den Märkten nahezu alle pflanzlichen Lebensmittel, die das (Rohkost)Herz begehrt: Kakis, Bananen, Trauben, Granatäpfel, Mandarinen, Orangen, Avocados, rohe, frische Oliven (ein Traum), jegliche Salate und Gemüse, Kräuter, Nüsse, Datteln und andere Trockenfrüchte, Gewürze und mehr. Ich sage euch, ein wahres Rohkostparadies!

Dort im Urlaub hab ich auch mal wieder Lust bekommen Linsenköfte, die in der Türkei aus den orangenen Linsen und Bulgur gemacht werden, zu essen. Wie versprochen, bringe ich euch jetzt ein rohköstliches Köfterezept.

Hier könnt ihr bei unserem Marktbesuch mal reinschauen um so richtig in Türkeistimmung zu kommen 🙂 Ausserdem seht ihr dort auch, wie reichhaltig das Angebot im Dezember noch ist!

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